dOCUMENTA (13)
9. Juni bis 16. September 2012

Künstlerische Leitung

Carolyn Christov-Bakargiev

Orte

Museum Fridericianum, Neue Galerie, documenta-Halle, Brüder-Grimm-Museum, Ottoneum, Orangerie, Karlsaue, Hauptbahnhof, Oberste Gasse 4, Untere Karlsstr. 14

Abseits der Hauptschauplätze

Kabul, Alexandria-Kairo, Banff

Künstler

194

Besucher

904.992

Budget

30.672.871 Euro

Website

d13.documenta.de

dOCUMENTA (13) in Kabul (2012)

Zum zweiten Mal nach 1997 wurde die documenta 2012 von einer Frau geleitet. Carolyn Christov-Bakargiev, die einen Beraterkreis von „Agenten“ aus aller Welt um sich scharte, allen voran die Spanierin Chus Martínez, verwirrte die Presse im Vorfeld mit Nicht-Konzept, Ökofeminismus, Hundekalendern, einem absurd schwer zu behaltenden Titel Der Tanz war sehr frenetisch, rege, rasselnd, klingend, rollend, verdreht und dauerte eine lange Zeit sowie der Ankündigung einer parallelen Ausstellung in Kabul, Afghanistan. Nach den Plattformen der documenta 11 ging die documenta 13 noch einen Schritt weiter, indem nicht nur Veranstaltungen im Vorfeld der Ausstellung außerhalb Kassels stattfanden, sondern erstmals auch ein Teil der Ausstellung selbst während ihrer Laufzeit. Für die Konzeption war jedoch zunächst noch ein anderer Ort wichtig: das außerhalb Kassels gelegene ehemalige Benediktinerkloster Breitenau, das unter den Nationalsozialisten ein Arbeits- und Konzentrationslager und später ein Mädchenerziehungsheim und eine psychiatrische Anstalt beherbergt hatte. Zwischen diesen beiden Orten, Kassel/Breitenau und Kabul/Bamiyan, legte die documenta 13 ein Hauptmotiv an, das wiederum an den Ursprungsgedanken der documenta anknüpfte: „Zusammenbruch und Wiederaufbau“ (Collapse and Recovery) – also die Heilung von Kriegstraumata durch Kunst. Viele Künstlerinnen und Künstler (alle hatten im Vorfeld Kassel und Breitenau, einige auch Kabul und Bamiyan besucht) bezogen sich in den fast ausschließlich neu produzierten Arbeiten auf diese Orte – so etwa Omer Fast, Mariam Ghani, Goshka Macuga, Michael Rakowitz oder Clemens von Wedemeyer. In Kabul und Bamiyan fanden zudem Workshops statt, deren Ergebnisse wiederum in eine Ausstellung afghanischer Künstlerinnen und Künstler in Kassel einflossen. Während die Ausstellung in Kabul von 27.000 Besuchern gesehen wurde, fanden die Veranstaltungen in Kairo/Alexandria und Banff weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mit diesen vier Orten verband Christov-Bakargiev weitere, zwischen ihnen oszillierende Daseinszustände, die für die documenta 13 programmatisch wurden: Auf der Bühne (Kassel), Unter Belagerung (Kabul), Hoffnung und Revolte (Kairo und Alexandria) und Rückzug (Banff).

Ein Aufbrechen der Strukturen fand auch auf zeitlicher Ebene statt: Offiziell begann die documenta 13 bereits im Mai 2010 mit der Errichtung von Giuseppe Penones Idee di Pietra (Ideas of Stone) (2003/2008/2010), einem Bronzebaum mit
Findling in der Krone in der Karlsaue. Hierin lag ein Verweis auf Christov-Bakargievs eigene Verwurzelung in der Arte Povera. Das Motiv des Baumpflanzens, seit Beuys eng mit der documenta verbunden, tauchte mit den Arbeiten von Korbinian Aigner und Jimmie Durham in anderen Momenten der Ausstellung wieder auf. Nicht zuletzt war der Anti-Anthropozentrismus ein weiteres wichtiges Thema der documenta 13: Saatgut, Äpfel und Hunde gehörten genauso dazu wie Mensch und Kunst.

Giuseppe Penone, Idee di pietra (Ideas of Stone) (2003/2008/2010)
Foto: Rosa Maria Rühling

Beim Betreten des Fridericianums fanden Besucher die ersten beiden Erdgeschossräume weitgehend leer vor, nur von einer kühlen Brise durchweht – eine Arbeit von Ryan Gander (I Need Some Meaning I Can Memorize (2012)). Einzige Exponate hier waren drei Skulpturen von Julio González, die an derselben Stelle schon auf der documenta 2 von 1959 installiert gewesen waren, sowie ein Absagebrief von Kai Althoff – eine faktische Teilnahme in Form einer Teilnahmeverweigerung, im Unterschied etwa zu Robert Morris’ wahrgemachter Absage von 1972 (documenta 5). Ein lange vorbereitetes Projekt, das sich letztendlich nicht verwirklichen ließ, war der Vorschlag der Künstler Guillermo Faivovich und Nicolás Goldberg, den zweitgrößten Meteoriten der Welt, für 100 Tage von Nordargentinien nach Kassel zu bringen – von dem Plan zeugten schließlich ein 3,5 Tonnen schwerer Eisenkubus unweit von Walter De Marias Vertical Earth Kilometer von 1977 (die Masse entsprach der Gewichtsdifferenz aus den Ergebnissen zweier historischer Versuche, den abwesenden Meteoriten zu wiegen) sowie eine Dokumentation des Projekts im Fridericianum.

Song Dong, Doing Nothing Garden (2010-2012)

Brain (2012)

Tacita Dean, Fatigues (2012)

Thomas Bayrle, Carmageddon (2012), Flugzeug (1982-83), Monstranz (2010), Rosenkranz (2009)

Walid Raad, Scratching on Things I Could Disavow (2008)
Foto: Anders Sune Berg

Michael Rackowitz, What dust will rise? (2012)
Foto: Ryszard Kasiewicz

Theaster Gates, 12 Ballads for the Huguenot House (2012)
Foto: Werner Maschmann

Haegue Yang, Approaching: Choreography Engineered in Never-Past Tense (2012)

Inhaltlich wurden die verschiedenen Gedankenstränge der documenta 13 im sogenannten „Brain“ in der Rotunde zusammengeführt: Hier trafen etwa die „Baktrischen Prinzessinnen“ (Steinminiaturen aus Zentralasien um 2000 v. Chr.)
auf Fotografien von Lee Miller in der Badewanne Adolf Hitlers, aufgenommen am 30. April 1945, oder Vandy Rattanas Fotografien von Bombenkraterseen in Vietnam auf Flaschen von Giorgio Morandi.

Neben den Neuproduktionen zeitgenössischer Künstler setzten im Fridericianum und in der Neuen Galerie historische Positionen von Künstlerinnen der Moderne wie Hannah Ryggen oder Maria Martins wichtige Akzente. Das Thema Wissenschaft
war durch Versuchsmodelle des Physikers Anton Zeilinger vertreten. Mit die tiefsten Eindrücke hinterließ die documenta 13 aber sicherlich dort, wo sie lange vergessene Orte in der Kasseler Innenstadt reaktivierte: Da war etwa das seit den 1960er Jahren leerstehende und verfallende Hugenottenhaus, das von Theaster Gates und seiner Truppe mit Baumaterial aus Chicago temporär in ein lebendes Kunstwerk verwandelt wurde; gleich nebenan Tino Sehgals 100-Tage-Performance im Dunkel eines Seitenraums des historischen Ballsaals des Hotel Hessenland; Francis Alÿs’ Miniaturgemälde aus Afghanistan in einem leerstehenden Ladenlokal; oder Tacita Deans atmosphärische Kreidezeichnungen afghanischer Landschaften in einem ehemaligen Finanzamtstreppenhaus. Auch Pierre Huyghes von halluzinogenen Pflanzen, einer Frauenskulptur mit Bienenstock als Kopf und einem Hund mit pinkfarbenem Bein bewohntes Areal in einem versteckten Winkel der Karlsaue (Untilled (2012)), Lara Favarettos Industrieschrottskulptur hinter dem Nordflügel des Hauptbahnhofs (Momentary Monument IV (2012)) oder Susan Philipsz’ fragmentierte, auf der Komposition Studie für Streichorchester des 1944 in Auschwitz ermordeten Pavel Haas beruhende Klanginstallation am Ende eines Bahnsteigs gehörten zu den eindrücklichsten Momenten dieser documenta.

Pierre Huyghe, Untilled (2012)
Foto: Ryszard Kasiewicz

Bei ihrer Ausbreitung auf eine Vielzahl von Orten, die neben den herkömmlichen Institutionen wie Fridericianum, documenta-Halle und Neuer Galerie auch Museen mit eigenen Sammlungen wie das Naturkundemuseum im Ottoneum, das Astronomische Kabinett in der Orangerie und das Brüder-Grimm-Museum sowie die beiden Flügel des ehemaligen Hauptbahnhofs und die gesamte Karlsaue (bestückt mit temporären Fertighäuschen) mit einbezog, war die documenta 13 in wenigen Tagen kaum zu bewältigen. Hinzu kamen ein überbordendes Veranstaltungs- und Filmprogramm sowie etliche dauerhaft performativ-„belebte“ Kunstwerke. 12.500 verkaufte Dauerkarten belegen die große Resonanz beim lokalen Publikum. Eine Besonderheit der „Vielleicht Vermittlung und andere Programme“ der documenta 13 waren auch die „Worldly Companions“ – Kasseler Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen Hintergründen, die nach Durchlaufen einer Schulung ihr individuelles Wissen über die documenta 13 in sogenannten „d-Tours“ an die Besucher weitergaben.

Mit fast 905.000 Besuchern wurden erneut Besucherrekorde gebrochen. Lange Schlangen, die trotz der Weitläufigkeit den Besuch mancher Ausstellungsorte gegen Ende der Laufzeit der documenta nahezu unmöglich machten, ließen jedoch Zweifel aufkommen, ob ein Mehr an Besuchern in Kassel noch sinnvoll oder überhaupt noch möglich sein würde.

 

Teilnehmende Künstler

A

  • Abdul, Lida
  • Abidi, Bani
  • Adnan, Etel
  • Aigner, Korbinian
  • Akhunov, Vyacheslav
  • Akram, Barmak
  • Ali, Khadim
  • Allora & Calzadilla
  • Alÿs, Francis
  • Althoff, Kai
  • Alves, Maria Thereza
  • Anastas, Ayreen
  • AND AND AND (AND ...AND ...AND & ANDANDAND)
  • Applebroog, Ida
  • Araya Rasdjarmrearnsook (Rasdjarmrearnsook, Araya)
  • Asefi, Mohammad Yusuf
  • Ashford, Doug
  • Atoui, Tarek
  • Attia, Kader

B

  • Bachzetsis, Alexandra
  • Balestrini, Nanni
  • Balkin, Amy
  • Barry, Judith
  • Bartolini, Massimo
  • Baruchello, Gianfranco
  • Basiony, Ahmed
  • Bayrle, Thomas
  • Bel, Jérôme
  • Bennett, Gordon
  • Biscotti, Rossella
  • Boetti, Alighiero (Alighiero & Boetti)
  • Boghiguian, Anna
  • Bove, Carol
  • Büttner, Andrea
  • Buch, Kristina
  • Byrne, Gerard

C

  • CAMP
  • Cardiff, Janet & Miller, George Bures
  • Carr, Emily
  • Castillo Deball, Mariana (Deball, Mariana Castillo)
  • Chan, Paul
  • Chiurai, Kudzanai
  • Critical Art Ensemble
  • Cruzvillegas, Abraham (Cruzvillegas Fuentes, Abraham & Fuentes, Abraham Cruzvillegas)
  • Csákány, István
  • Csörgő, Attila (Csörgö, Attila)
  • Cumella, Antoni

D

  • Dalí, Salvador
  • Dean, Tacita
  • De Boer, Manon (Boer, Manon de)
  • Dion, Mark
  • Djordjadze, Thea
  • Doherty, Willie
  • Donnelly, Trisha
  • Durant, Sam
  • Durham, Jimmie

E

  • Epaminonda, Haris & Daniel Gustav Cramer
  • Erek, Cevdet

F

  • Faivovich, Guillermo & Nicolás Goldberg
  • Faldbakken, Matias (Rasul, Abo)
  • Farmer, Geoffrey
  • Fast, Omer
  • Favaretto, Lara
  • Floyer, Ceal
  • Foulkes, Llyn
  • Foushanji, Abul Qasem
  • Fumai, Chiara

G

  • Gabri, Rene
  • Gander, Ryan
  • Garcia, Dora
  • Garcia Torres, Mario (Torres, Mario Garcia-)
  • Gates, Theaster
  • Gaussi, Jeanno
  • Ghani, Mariam
  • Gill, Simryn
  • Gonzalez, Julio (Gonzales, Julio)

H

  • Haidary, Zainab
  • Hall, Fiona
  • Hecker, Florian
  • Henderson, Tamara
  • Hiller, Susan
  • Hoheisel, Horst
  • Hopf, Judith
  • Hourani, Khaled
  • Huyghe, Pierre

I

  • Ivekovic, Sanja

J

  • Jacir, Emily
  • Johannessen, Toril
  • Jonas, Joan
  • Jungen, Brian

K

  • Kaesbach, Rudolf
  • Kahn, Robin & La Cooperativa Unidad Nacional Mujeres Saharauis (Kahn, Robin & The National Union of Women from Western Sahara)
  • Kamandy, Masood
  • Kanwar, Amar
  • Kentridge, William
  • Khan, Hassan
  • Kurenniemi, Erkki

L

  • Lara, Adriana
  • Larrain Barros, Horacio (Barros, Horacio Larrain)
  • Lê, Dinh Q. (Dinh Q. Lê & Lê, Dinh Quang)
  • Lester, Gabriel
  • Link, David
  • Loboda, Maria
  • Lombardi, Mark
  • Lopez, Anibal
  • Lucas, Renata
  • Lutyens, Marcos und Raimundas Malasauskas, featuring Sissel Tolaas (Marcos Lutyens und Raimundas Malasauskas, featuring Sissel Tolaas)

M

  • Macuga, Goshka
  • Maiolino, Anna Maria
  • Malani, Nalini
  • Martins, Maria
  • Matarrese, Francesco
  • Mauri, Fabio
  • Mehretu, Julie
  • Menick, John
  • Menke, Christoph
  • Metzger, Gustav
  • Miller, Lee (Miller, Elizabeth)
  • Müller, Christian Philipp
  • Mojadidi, Aman
  • Moon, Kyungwon & Jeon, Joonho (Moon Kyungwon & Jeon Joonho)
  • Moore, Gareth
  • Morandi, Giorgio
  • Mroué, Rabih
  • Muholi, Zanele

N

  • Nordheim, Arne
  • Numminen, M.A. (Numminen, Mauri Antero)

O

  • Ohtake, Shinro
  • Omarzad, Rahraw
  • Ondák, Roman
  • Onur, Füsun
  • Otolith Group (The Otolith Group)

P

  • Panayiotou, Christodoulos
  • Penone, Giuseppe
  • Pentecost, Claire
  • Philipsz, Susan
  • Phinthong, Pratchaya (Phinthong Pratchaya)
  • Pich, Sopheap
  • Porsager, Lea
  • Portnoy, Michael
  • Preston, Margaret
  • Price, Seth
  • Prvacki, Ana

R

  • Raʼad, Walid (Atlas Group & The Atlas Group & Raad, Walid)
  • Rakowitz, Michael
  • Ray, Man (Man Ray & Radnitzky, Emmanuel & Rudnizky, Emmanuel)
  • Reid Nakamarra, Doreen (Nakamarra, Doreen Reid)
  • Reyes, Pedro
  • Richter, Gunnar
  • Ringholt, Stuart
  • Robbins, Ruth & Tremmel, Red Vaughan
  • Rodas, Juana Marta und Isidrez, Julia
  • Ryan, Paul
  • Ryggen, Hannah

S

  • Sadr Haghighian, Natascha (Haghighian, Natascha Sadr)
  • Sala, Anri
  • Salomon, Charlotte
  • Samb, Issa
  • Schaber, Ines
  • Sehgal, Tino
  • Serra, Albert
  • Shah, Tejal
  • Shawky, Wael
  • Sherzad, Zolaykha
  • Solakov, Nedko
  • Song, Dong (Song Dong)
  • St. Turba, Tamas (Saint Turba, Tamas)
  • Sukhareva, Alexandra

T

  • Taanila, Mika
  • Taasha, Mohsen
  • Tarakhovsky, Alexander
  • Texmon Rygh, Aase
  • Thornton, Warwick
  • Time/Bank (Time Bank)
  • Tjapaltjarri, Warlimpirrnga
  • Téllez, Javier
  • Trockel, Rosemarie

V

  • Vandy, Rattana
  • Vaṇṇ Ṇāt (Vann, Nath & Vann Nath & Ṇāt, Vanṇ & Vaṇṇ, Ṇāt & Nath, Vann)
  • Villar Rojas, Adrián (Rojas, Adrián Villar-)
  • Voss, Jerónimo
  • Vu Giang Huong (Vu, Giang Huong & Huong, Vu Giang & Vu-Giang-Huong)

W

  • Warboys, Jessica
  • Waxman, Lori
  • Wedemeyer, Clemens von (Von Wedemeyer, Clemens)
  • Weerasethakul, Apichatpong (Apichatpong Weerasethakul)
  • Weiner, Lawrence
  • Worldly House (The Worldly House)

Y

  • Yang, Haegue (Yang Haegue & Haegue Yang)
  • Yan, Lei (Yan Lei & Lei, Yan)

Z

  • Zaatari, Akram
  • Zalmaï
  • Zeilinger, Anton
  • Zuse, Conrad

Künstlerische Leiterin
Carolyn Christov-Bakargiev

geboren 1957 in Ridgewood, New Jersey, USA

bis 1981

Studium der Philosophie, Universität Pisa, Pisa

2000-2002

Leitende Kuratorin am P.S.1, New York

2002-2009

Chefkuratorin am Castello di Rivoli, Turin

2008

Künstlerische Leiterin der 16. Sydney Biennale

2008-2012

Künstlerische Leiterin der documenta 13, Kassel

2014-2015

Künstlerische Leiterin der Istanbul Biennale, Istanbul

Ausstellungen (Auswahl):

1993

John Cage, II suono rapido delle cose, 45. Biennale von Venedig, Venedig

1996

Alberto Burri, Palazzo delle Esposizioni, Rom; Palais des Beaux-Arts, Brüssel; Lenbachhaus, München

1997

Città-Natura, verschiedene Ausstellungsorte, Rom

1998-2000

La Ville, le Jardin, la Mémoire, Villa Medici, Rom

2000

Carla Accardi, P.S.1, New York

2000

Georges Adéagbo, P.S.1, New York

2000

Around 1984: A Look at Art in the Eighties, P.S.1, New York

2000

Greater New York, P.S.1, New York

2001

Animations, P.S.1, New York

2001

Janet Cardiff, P.S.1, New York

2002

Francis Alÿs: Matrix.2, Castello di Rivoli, Turin

2003

The Moderns/I moderni, Castello di Rivoli, Turin

2004

William Kentridge, Castello di Rivoli, Turin; K20, Düsseldorf; MCA, Sydney; MAC, Montréal; Art Gallery, Johannesburg

2012

documenta 13, Kassel

Auszeichnungen (Auswahl):

2015

Hessischer Kulturpreis für die Tätigkeit als Künstlerische Leiterin der documenta 13