13 Juli 2018

Findungskommission für documenta 15

Die Vorbereitungen für die documenta 15, die vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel stattfinden wird, gehen weiter voran: Die Findungskommission für die d 15 steht. Per Umlaufbeschluss, der aktuell den Mitgliedern des Aufsichtsrates der documenta und Museum Fridericianum gGmbH vorliegt, werden zur Auswahl der künstlerischen Leitung für die documenta 15 berufen:

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Die Vorbereitungen für die documenta 15, die vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel stattfinden wird, gehen weiter voran: Die Findungskommission für die d 15 steht. Per Umlaufbeschluss, der aktuell den Mitgliedern des Aufsichtsrates der documenta und Museum Fridericianum gGmbH vorliegt, werden zur Auswahl der künstlerischen Leitung für die documenta 15 berufen:

• Ute Meta Bauer, Gründungsdirektorin Centre for Contemporary Art, Singapur,
• Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven, Niederlande
• Amar Kanwar, Künstler, Neu Delhi, Indien
• Frances Morris, Direktorin Tate Modern London, Großbritannien
• Gabi Ngcobo, Kuratorin 10. Berlin Biennale 2018, Südafrika
• Elvira Dyangani Ose, Kuratorin Creative Time, New York, USA (ab September 2018 Direktorin The Showroom, London, Großbritannien)
• Philippe Pirotte, Rektor Staatl. Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt/M., Deutschland (Belgien)
• Jochen Volz, Direktor Pinacoteca do Estado de São Paulo, Brasilien

Aufgabe der auf Vorschlag der designierten Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann besetzten Findungskommission wird es nun sein, bis Anfang 2019 eine künstlerische Leitung für die 15. Ausgabe der documenta zu benennen, die als weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zeigte sich erfreut, dass die documenta 15 nun Fahrt aufnehmen wird: „Die documenta ist als globales Forum der Gegenwartskunst unverzichtbar und als Vermächtnis Arnold Bodes gleichzeitig ein imageprägender Schatz für Kassel. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, für die Suche nach der künstlerischen Leitung der documenta 15 eine hochkarätig besetzte, internationale Findungskommission zu gewinnen. Noch dazu liegen wir voll im Zeitplan. Mein besonderer Dank gilt Dr. Sabine Schormann, die ganz maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorbereitet hat, obwohl sie ihre Tätigkeit als Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH erst zum 1. November 2018 in Kassel aufnimmt.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein schließt sich dem Dank an Frau Dr. Sabine Schormann an, schon vor Beginn ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorzubereiten. „Dass sich die documenta in Kassel als eine der bedeutendsten und international bekanntesten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit Anerkennung erworben hat, können wir mit Stolz feststellen. Für die Stadt Kassel und das Land Hessen ist dieser hohe Anspruch zugleich Verpflichtung, auch in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass eine solche ambitionierte Ausstellung gelingen kann, dass Voraussetzungen geschaffen werden, dass der von der Findungskommission ausgewählte künstlerische Leiter dieses auch realisieren kann. Dieser Anspruch ist aber auch Verpflichtung und Ansporn insbesondere für die zukünftige künstlerische Leitung. Die documenta ist ideal geeignet, um aus der Kenntnis der Geschichte mutig in die Zukunft zu blicken.“

„Die große Expertise, breite Vernetzung in den Kosmos der zeitgenössischen Kunst und die unterschiedlichen künstlerischen und kuratorischen Haltungen der Mitglieder stimmen mich zuversichtlich, dass es gelingen wird, bis Anfang nächsten Jahres eine überzeugende Kuratorenpersönlichkeit berufen zu können“, sagte Dr. Sabine Schormann. „Ich persönlich bin sehr gespannt, wohin die Reise gehen wird, und ob im Zentrum der d 15 eher Fragen der Teilhabe und Partizipation, der interkulturellen Vernetzung, der Performanz und des Diskurses, der digitalen Medien oder des Umgangs mit dem öffentlichen Raum stehen werden, um nur einige denkbare Ausrichtungen zu nennen.“

Kurzbiografien der Mitglieder der Findungskommission:

• Ute Meta Bauer
1958 in Stuttgart geboren. Seit 2013 ist Ute Meta Bauer als internationale Kuratorin, Professorin für zeitgenössische Kunst und Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art (CCA) in Singapore tätig. Bauer studierte an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Zwischen 1990 und 1994 war sie Künstlerische Direktorin des Künstlerhauses Stuttgart. Seit 1985 arbeitet sie als selbstständige Kuratorin und hatte verschiedene Lehraufträge: Von 2005 bis 2012 als Associate Professor for Visual Arts am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2012 und 2013 als Dekanin der Fine Arts des Royal College of Art, London. Dazu war sie Professorin für Theorie und Praxis zeitgenössischer Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Sie war 2002 bis 2005 Gründungsdirektorin des Office for Contemporary Art, Norwegen, 2004 Künstlerische Direktorin der 3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, 2005-2009 Direktorin des MIT Visual Arts Programme sowie 2009-2012 Gründungsdirektorin des Programms für Kunst, Kultur und Technologie (ACT). Als Co-Kuratorin war sie u.a. beim World Biennial Forum No. 1, Gwangju, Süd Korea, in 2012 oder für die documenta 11 tätig. Ute Meta Bauer ist Vorsitzende des Beirats für Bildende Kunst der Goethe–Institute und ist im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Bauhaus Dessau, Deutschland.

• Charles Esche
1963 in England geboren. Er ist Museumsdirektor und Kunstkurator und lebt in Edinburgh und Eindhoven. Seit 2004 ist Esche Direktor des Van Abbemuseum, Eindhoven, Niederlande. Zwischen 2000 und 2004 war er Direktor des Rooseum Center for Contemporary Art in Malmö, Schweden. Zuvor war er bei Tramway, Glasgow (1993 bis 1997) und gründete 1997 die proto-academy am Edinburgh College of Art. Im Jahr 2012 gründete Esche gemeinsam mit sechs anderen europäischen Museen die L'Internationale confederation als Europäische Institution der Moderne und der Zeitgenössischen Kunst. Er kuratierte zahlreiche internationale Biennalen. Esche ist Professor of Curating and Contemporary Art at the University of the Arts London und ist co-editorial director des Afterall Journals und Afterall Books mit Mark Lewis.

• Amar Kanwar
1964 in Neu-Delhi geboren, indischer Dokumentarfilmer und Künstler. Kanwar lebt und arbeitet in Neu-Delhi. Thematisch beschäftigt sich Kanwar mit der Gegenwart und Geschichte des indischen Subkontinents, insbesondere der Indisch-Pakistanischen Kriege. Er realisierte bisher mehr als 40 Videoinstallationen und Filme, die auf diversen Ausstellungen und in internationalen Museen gezeigt wurden, u.a. auf der Biennale of Sydney 2006, auf den documenta Ausstellungen 11, 12, 13 und 14, bei kw-Berlin, im Contemporary Museum, Baltimore, sowie im Stedelijik Museum, Amsterdam oder im Haus der Kunst in München Auszeichnungen erhielt Kanwar u.a. auf den Filmfestivals San Francisco, Mumbai und Turin und wurde 2005 von einer Stiftung des norwegischen Kulturministeriums mit dem Award for Contemporary Art geehrt.

• Frances Morris
1959 in London geboren, spielt Frances Morris eine Hauptrolle in der Entwicklung der Tate Galerien: Ab 1987 war sie Kuratorin, ab 2000 Head of Displays in der Tate Modern, von 2006-2016 Director of Collection, International Art, und seit 2016 Direktorin der Tate Modern in London. Morris kuratierte bahnbrechende Ausstellungen, insbesondere große Retrospektiven von Künstlerinnen, einige davon als breit angelegte internationale Kooperationen. Morris hat einen BA in Kunstgeschichte von der Cambridge Universität und einen MA in Kunstgeschichte vom Courtauld Institute of Art, London. Sie ist Mitglied des Gremiums der Fruitmarket Gallery, Edinburgh, Mitglied von CIMAM sowie Mitglied des Advisory Committee des Serralves Museum of Contemporary Art, Porto.

• Gabi Ngcobo
1974 in Südafrika geboren. Gabi Ngcobo ist eine in Johannesburg ansässige Künstlerin, unabhängige Kuratorin und Vermittlerin. Sie studierte am Center for Curatorial Studies, Bard College, New York, und ist seit 2011 Fakultätsmitglied an der Wits University School of Arts in Johannesburg. 2010 gründete Ngcobo das Center for Historical Reenactments in Johannesburg, dessen Direktorin sie derzeit auch ist. 2018 kuratierte sie die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst.

• Elvira Dyangani Ose
1974 in Spanien geboren, seit 2017 Kuratorin bei Creative Time in New York. Ab September 2018 übernimmt sie die Leitung des Showroom in London. Dyangani Ose studierte Kunstgeschichte an der Universität Autònoma de Barcelona sowie Geschichte und Theorie der Architektur an der Universität Politècnica de Catalunya. Sie promovierte an der Cornell University in New York in Kunstgeschichte und Visual Studies. Von 2004 bis 2006 war Dyangasi Ose Kuratorin beim Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM) auf Gran Canaria, von 2006 bis 2008 im andalusischen Zentrum für zeitgenössische Kunst, dem CENTRO ANDALUZ DE ARTE CONTEMPORANEO, von 2009 bis 2010 arbeitete sie als Kuratorin für das Arte Invisible Programm, im Rahmen der ARCOmadrid. Zwischen 2011 und 2014 war sie als Kuratorin für internationale Kunst bei der Tate Modern in London tätig und dort u.a. auch für die Entwicklung der Bestände von Kunst aus Afrika und dessen Diaspora verantwortlich. Dyangasi Ose ist seit 2014 Dozentin an der Goldsmiths University of London für Visual Studies. 2015 kuratierte sie die achte Ausgabe der International Biennal for Contemporary Art (GIBCA) in Göteborg.

• Philippe Pirotte
1972 in Antwerpen, Belgien, geboren, lebt Philippe Pirotte in Frankfurt und arbeitet dort als Rektor an der staatlichen Hochschule für bildende Künste - Städelschule sowie als Direktor der Kunsthalle Portikus. Parallel ist er Außerordentlicher Hauptkurator an der University of California Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive. Zudem berät er die Kadist Art Foundation (Paris/San Francisco). 1999 war Pirotte einer der Mitbegründer des Contemporary Art Center Objectif Exhibitions in Antwerpen, Belgien, wo er bis 2005 auch als Künstlerischer Leiter tätig war. 2004-2013 war Pirotte Senior Advisor an der Rijksakademie for Visual Arts in Amsterdam, 2005-2011 Direktor der Kunsthalle Bern in der Schweiz. Als freischaffender Kurator war Pirotte u.a. für folgende Ausstellungsort als Co-Kurator und Organisator tätig: Museum für Moderne Kunst in Frankfurt (2014), Belgischer Pavillon auf der Venedig Biennale (2001), Weltkulturenmuseum Frankfurt (2015), TOP contemporary Art Space Shanghai, Shanghai Biennale, Contemporary Image Collective in Kairo und die Fundación Celarg in Caracas, Venezuela. Zudem war er beratender Programmdirektor beim Sifang Art Museum in Nanjing, kuratierte 2016 La Biennale de Montréal und war 2017 Mitglied des kuratorischen Teams der Jakarta Biennale. Philippe Pirotte hat zahlreiche Essays über zeitgenössische Kunst und Künstler verfasst.


• Jochen Volz
1971 in Braunschweig geboren. Er ist Kunsthistoriker und Ausstellungskurator. Mai 2017 wurde Volz zum Direktor der Pinacoteca do Estado de São Paulo, Brasilien, ernannt. Volz studierte von 1993 bis 1999 Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaften und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Humboldt-Universität Berlin. Zwischen 2001 und 2004 war Volz Kurator an der Ausstellungshalle Portikus in Frankfurt am Main, von 2012 bis 2015 Head of Programmes an den Serpentine Galleries in London und 2016 Kurator der 32. Biennale von São Paulo. 2017 kuratierte Volz den brasilianischen Pavillon auf der 57. Biennale von Venedig.

8 Juni 2018

Die Kunsthalle Fridericianum sucht eine neue Leitung

Mehr Informationen finden Sie hier.Mehr

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25 April 2018

Mit neuer Stärke zur documenta 15

Nach spannungsreichen Monaten bricht die documenta und Museum Fridericianum gGmbH in eine vielversprechende Zukunft auf: Dr. Sabine Schormann, derzeit zuständig für zwei große Kulturstiftungen in Norddeutschland, wird als Generaldirektorin die Schlüsselposition der Geschäftsführung besetzen. Die Verträge wurden am gestrigen Dienstagabend unterzeichnet.Mehr

Nach spannungsreichen Monaten bricht die documenta und Museum Fridericianum gGmbH in eine vielversprechende Zukunft auf: Dr. Sabine Schormann, derzeit zuständig für zwei große Kulturstiftungen in Norddeutschland, wird als Generaldirektorin die Schlüsselposition der Geschäftsführung besetzen. Die Verträge wurden am gestrigen Dienstagabend unterzeichnet.

Wie Kassels Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der documenta, Christian Geselle, betont, habe man mit Dr. Schormann eine kompetente Persönlichkeit gefunden, um der documenta eine solide Basis und neue Perspektive zu geben. „Es ist an der Zeit, nach vorne zu blicken. Am 18. Juni 2022 werden wir die documenta 15 in Kassel eröffnen. Zu jeder Zeit war es mein Anliegen, dass Kassel und die Welt positiv, bestärkt und mit großer Vorfreude auf unsere künftigen Weltkunstausstellungen blicken können“, so Geselle.

Mit einer Interimsbesetzung der Geschäftsführung durch Wolfgang Orthmayr wurden die laufenden Geschäfte abgesichert. Er wird in enger Abstimmung mit Dr. Sabine Schormann bis zu ihrem Wechsel nach Kassel im Herbst dieses Jahres die Gesellschaft managen. Unterstützen ließ man sich bei der Suche von einer weltweit führenden Personalberatungsagentur.

„Ich bin hoch erfreut, mit Frau Dr. Schormann eine Führungsperson mit internationaler Expertise im Kunst- und Kulturmanagement zu gewinnen", sagt Oberbürgermeister Geselle und weist auf ihre berufliche Qualifikation hin. Sie tritt die Leitung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH nach zuletzt 18 Jahren Erfahrung in der Doppelfunktion als Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover an. Frau Dr. Schormann entwickelte und profilierte beide Stiftungen zu ihrer heutigen Bedeutung. Mit einer Fördersumme von jährlich ca. fünf Millionen Euro stärken die beiden Stiftungen das Kulturangebot des Landes Niedersachsen, insbesondere in den Bereichen Bildende Kunst, Museen, Musik, Literatur, Denkmalpflege und historische Wissenschaften.

Zuvor etablierte Sabine Schormann den bundesweiten Tag des offenen Denkmals für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Von 1996 bis 2000 hatte sie die Ausstellungsleitung für "Planet of Visions" und "Das 21. Jahrhundert" im Themenpark der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover inne.

Die Weiterentwicklung der weltweit bedeutendsten Kunstausstellung documenta wird von Schormanns fachlicher Kompetenz, insbesondere im Kunst- und Museumsbereich, ihren innovativen Ansätzen, der Expertise im Management anspruchsvoller Institutionen und Großveranstaltungen sowie ihrer langen Erfahrung im Umgang mit künstlerischer Qualität profitieren.

„Ich verstehe meine Rolle als 'Ermöglicherin', das heißt, ich möchte der Kunst mit der documenta weiterhin größtmögliche Entfaltung und öffentliche Wahrnehmung zusichern, ohne dabei selbst künstlerisch einzugreifen“, formuliert Schormann. Hierbei hat sie vollen Rückhalt und das Vertrauen der Gesellschafter Stadt Kassel und Land Hessen. Oberbürgermeister Geselle: „Jetzt haben wir die Chance, die documenta zeitgemäß aufzustellen und sie nachhaltig zu stärken.“ „Ich freue mich, dass wir mit Dr. Sabine Schormann eine ausgewiesene Kulturexpertin für diese zentrale Position gewinnen konnten. Diese Entscheidung ist ein weiterer wichtiger Baustein, mit dem wir dafür sorgen, dass die documenta 15 wie geplant 2022 stattfinden kann, weiterhin zur ersten Adresse und Anlaufstelle für Kunstfreunde aus aller Welt zählt und auch in Zukunft auf einem soliden Fundament steht“, sagt Hessens Minister für Wissenschaft und Kunst sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Boris Rhein. „Die documenta ist ein großer Glücksfall und Schatz für das Kulturland Hessen, den wir bewahren müssen.“

Eine der ersten Aufgaben Sabine Schormanns wird es sein, die Suche einer künstlerischen Leitung für die documenta 15 und für die Kunsthalle Fridericianum zu initiieren und zu begleiten. Als Stiftungsdirektorin, u.a. verantwortlich für die Niedersächsischen Musiktage und das Literaturfest Niedersachsen, ist sie von einer kooperativen, auf engen Austausch bedachten Zusammenarbeit der Gesamtleitung mit der kuratorischen Leitung überzeugt: „Ich bin mir der Erwartungen und der großen Verantwortung bewusst – und freue mich auf diese anspruchsvolle Aufgabe.“

Außerdem wird Frau Dr. Schormann den Prozess der Entwicklung des documenta-Instituts aktiv begleiten. Neben diesen Verantwortlichkeiten möchte Frau Dr. Schormann weitere Akzente in Kassel setzen - auch und gerade zwischen den Ausstellungsjahren, um die documenta, die als Plattform für globalen künstlerischen Austausch steht, auch in ihrer lokalen Verantwortung und Verankerung herauszustellen.

11 April 2018

Interims-Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericanum gGmbH

Wolfgang Orthmayr hat zum 1. April 2018 die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH interimsweise übernommen. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Wolfgang Orthmayr einen Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten“, erläutert Oberbürgermeister Christian Geselle, Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Orthmayr (58) stammt aus Hamburg und war bis Dezember 2017 als Commercial Director bei der Stage Entertainment GmbH tätig. Zuvor arbeitete er als geschäftsführender Gesellschafter der M.A.D. Kommunikationsgesellschaft mbH sowie in der Musikbranche unter anderem bei Sony Music Entertainment und WOM World of Music. Ohne die jetzige Interimslösung wäre es zeitweise zu einer Vakanz in der Geschäftsführung gekommen. Stadt Kassel und Land Hessen haben vor, die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH nach der Übergangsphase langfristig mit einer Person zu besetzen, die einschlägige Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich des Kulturmanagements vorweisen kann.Mehr

Wolfgang Orthmayr hat zum 1. April 2018 die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH interimsweise übernommen. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Wolfgang Orthmayr einen Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten“, erläutert Oberbürgermeister Christian Geselle, Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Orthmayr (58) stammt aus Hamburg und war bis Dezember 2017 als Commercial Director bei der Stage Entertainment GmbH tätig. Zuvor arbeitete er als geschäftsführender Gesellschafter der M.A.D. Kommunikationsgesellschaft mbH sowie in der Musikbranche unter anderem bei Sony Music Entertainment und WOM World of Music. Ohne die jetzige Interimslösung wäre es zeitweise zu einer Vakanz in der Geschäftsführung gekommen. Stadt Kassel und Land Hessen haben vor, die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH nach der Übergangsphase langfristig mit einer Person zu besetzen, die einschlägige Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich des Kulturmanagements vorweisen kann.

5 März 2018

documenta 14: Daybook gewinnt Bronzemedaille der »Schönsten Bücher aus aller Welt« 2018

Titelseite des documenta 14: Daybook, deutsche Ausgabe

„Ein Ausstellungsführer, Katalog, Begleitbuch, Reader zur documenta 14? Alles falsch. Das Daybook versteht sich als ein Hybrid, der freilich die vergangene Documenta dokumentiert, der aber mehr noch auf die zeitlose Gültigkeit der Kunst pocht. […]Mehr

„Ein Ausstellungsführer, Katalog, Begleitbuch, Reader zur documenta 14? Alles falsch. Das Daybook versteht sich als ein Hybrid, der freilich die vergangene Documenta dokumentiert, der aber mehr noch auf die zeitlose Gültigkeit der Kunst pocht. […]


Man könnte sagen, dass Idee, Leitmotiv und Gestaltung im Falle dieses Buches Synonyme sind. So sehr verdichtet sich hier die herkömmliche Reihenfolge der Buchentstehung, dass sich über die Gestaltung allein kaum sprechen lässt.“schreibt Rolf Wöhrle auf der Website der Stiftung Buchkunst über das im Rahmen der documenta 14 entstandenen Daybooks, welches zu den diesjährigen Preisträgen der „Schönsten Bücher aus aller Welt“ für die Schweiz gewählt wurde und von Julia Born und Laurenz Brunner gestaltet wurde.

Der seit 1963 in jährlich in Leipzig stattfindende internationale Buchgestaltungswettbewerb zählt als weltweit einzigartig. Eine internationale Jury von Gestaltern bewertete über 600 Einsendungen aus 33 Ländern in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.

Das documenta 14 Daybook betont mit seiner tagebuchartigen Struktur sowohl die 163 Kalendertage der Ausstellung – eine erstmalige Verlängerung der traditionell 100 Tage dauernden documenta – als auch den persönlichen und subjektiven Zugang der Besucher_innen zum Geschehen. Allen documenta Künstler_innen wurde im Daybook ein Tag überlassen, der im Buch sowohl einen in Auftrag gegebenen Text beinhaltet, als auch von den Künstler_innen speziell für die Publikation ausgewählte Bilder. Die Texte wurden von unterschiedlichsten Autorinnen und Autoren verfasst – Kritiker_innen, Kurator_innen, Dichter_innen, Schriftsteller_innen, Historiker_innen – und geben in verschiedenen literarischen Formen – als Kritik, in Briefen, Gedichten und Parabeln – tiefgehende Einblicke in die künstlerische Praxis der Künstlerinnen und Künstler. Ergänzt wird das Daybook durch zwei Broschüren, jeweils eines für Athen und Kassel, die in der Ausstellung erhältlich sind. Die Broschüren können in den Schutzumschlag des Daybook eingelegt werden und vervollständigen damit das Buch.


documenta 14: Daybook
Herausgegeben von Quinn Latimer und Adam Szymczyk
Separate englische, deutsche und griechische Ausgaben
Julia Born und Laurenz Brunner, Zürich
Prestel Verlag
ISBN 978-3-7913-5654-9

www.stiftung-buchkunst.de/de/schoenste-buecher-aus-aller-welt.html

17 Januar 2018

Ein Obelisk für Kassel- die Stadt Kassel und der Künstler Olu Oguibe rufen gemeinsam zu einer Spendenaktion auf

„Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“, ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium, steht als humanistische Botschaft in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch in goldenen Lettern auf dem 16,20 Meter hohen Obelisken auf dem Königsplatz. Es ist eine Arbeit von Olu Oguibe, der sich in seiner Kunst immer wieder in unterschiedlicher Weise mit Flucht und Migration beschäftigt und den Obelisken für die documenta 14 in Kassel geschaffen hat.Mehr

„Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“, ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium, steht als humanistische Botschaft in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch in goldenen Lettern auf dem 16,20 Meter hohen Obelisken auf dem Königsplatz. Es ist eine Arbeit von Olu Oguibe, der sich in seiner Kunst immer wieder in unterschiedlicher Weise mit Flucht und Migration beschäftigt und den Obelisken für die documenta 14 in Kassel geschaffen hat.


Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Wunsch geäußert, der Obelisk möge in Kassel verbleiben. Die Stadt Kassel hat dies zum Anlass genommen mit dem Künstler Olu Oguibe eine gemeinsame Spendenaktion vorzubereiten, um die Arbeit als dauerhaftes Außenkunstwerk für Kassel zu erwerben und zu erhalten. Die Arbeit würde damit in einer Reihe von inzwischen sechzehn Installationen stehen, die seit 1977 in Kassel im städtischen Raum repräsentativ von vergangenen documenta-Ausstellungen zeugen.

Neu ist in diesem Fall der gemeinsame Spendenaufruf der Stadt Kassel mit dem Künstler, um die Ankaufsumme von insgesamt 600 000 Euro aufzubringen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit ihren Spenden am Erhalt des Obelisken in Kassel zu beteiligen und damit den Verbleib des Obelisken in Kassel zu ermöglichen.

Eine Bereicherung für das kulturelle Erbe der documenta-Stadt
Zu dem im Obelisk-Kunstwerk realisierten Anliegen erklärte Olu Oguibe: „Der Obelisk wurde ausdrücklich für Kassel und für den öffentlichen Platz angefertigt, auf dem er steht. Hintergrund ist nicht die Politik, sondern die Geschichte der Stadt als einladender Ort sowie die einfachen, von allen anzustrebenden menschlichen Werte. Gastfreundschaft und Dankbarkeit sind keine politischen Themen. Der Obelisk ist gleichzeitig ein einzigartiges Kunstwerk und eine zusätzliche Bereicherung für das kulturelle Erbe der documenta-Stadt und die täglichen sozialen Interaktionen ihrer Bürger. Dieses Werk ähnelt keinem anderen, das in der jüngsten Vergangenheit nach Kassel gekommen ist.“

Und hinsichtlich der Reaktionen aus seine Arbeit führte es aus: „Ich fühle mich geehrt, dass es viele auf einer tiefen, menschlichen Ebene berührt hat. Ich bin auch darüber sehr glücklich, dass sich die Mehrheit mit Nachdruck für sein Bleiben in der Stadt ausgesprochen hat, und ich teile selbstverständlich diesen Wunsch. Seit dem Ende der documenta haben andere Städte, auch Nachbarstädte in der Region, den Wunsch geäußert, den Obelisken zu erwerben, aber ich habe immer darauf bestanden, dass der Obelisk für die Kasseler und den Königsplatz gemacht wurde. Jetzt müssen wir die Ressourcen zusammenlegen. Ich ermutige alle, ihr Bestes zu geben und uns dabei zu helfen, das Nötige zu tun, um den Obelisken in Kassel zu halten.“

Ein für die documenta 14 repräsentatives Kunstwerk
Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker würdigt das Kunstwerk und seine Wirkungsweise in Kassel: „Jede documenta hinterlässt ihre Spuren im Bewusstsein der Menschen ebenso wie im Stadtbild Kassels. Die documenta 14 war geprägt von einem politischen kuratorischen Konzept, das bewusst globale Fragen des Zeitgeschehens in den Fokus genommen hat. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Obelisk des New Yorker Künstlers Olu Oguibe als Arbeit der d14 mit dem Arnold Bode Preis ausgezeichnet. Die Arbeit bezieht sich auf die Thematiken von Flucht und Exil und setzt sie mit ihrer humanistischen Botschaft ‚Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt‘ spannungsreich in Beziehung zur Kasseler Stadtbevölkerung, Gästen und Angekommenen in unserer Stadt. Dabei ist er bewusst kein zentral platziertes Herrschaftssymbol, sondern ein Symbol und Ort inmitten der Geschäftigkeit.“

Engagement und die Unterstützung aus der Bevölkerung ist für Ankauf notwendig
Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass eine von der Stadt Kassel eingesetzte Ankaufskommission nach jeder documenta zwar repräsentative Kunstwerke für die Städtische Sammlung zum Ankauf vorschlägt, nicht jedoch Außenkunstwerke. Auch in der Vergangenheit konnten diese Werke erst durch das Engagement und die Unterstützung aus der Bevölkerung und durch Kasseler Unternehmen ermöglicht werden. „Viele Menschen haben sich für den Obelisken stark gemacht. Der Obelisk von Olu Oguibe ist ein für die documenta14 repräsentatives und preisgekröntes Kunstwerk, das sowohl viel persönlichen Zuspruch und Aufmerksamkeit als auch politische Auseinandersetzung erfahren hat. Das rechtfertigt in mehrfacher Hinsicht die Bemühungen um einen Verbleib des Obelisken in Kassel.“

Wenn das Spendenziel nicht erreicht wird
Wie Kulturdezernentin Völker erläuterte, sieht die Vereinbarung mit Olu Oguibe auch die Möglichkeit vor, dass das Spendenziel nicht erreicht wird. Für diese Variante wird es nach einer Laufzeit von drei Monaten dem Künstler überlassen, ob er die dann erreichte Summe als Kaufpreis akzeptieren möchte. „Sollte dies nicht der Fall sein und der Obelisk somit nicht angekauft werden, erhalten alle Spenderinnen und Spender ihr Geld zurück. Olu Oguibe stellt sich damit ganz bewusst einer transparenten und bürgerschaftlichen Entscheidung zum Ankauf seines Kunstwerks“, so Kulturdezernentin Völker.

Spendenkonto ist eingerichtet

Die Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Kassel documenta Stadt
IBAN: DE16 5205 0353 0000 0110 99
BIC: HELADEF1KAS

Da in dieser Spendenaktion die Absicht besteht, dass im Fall des Nichtankaufs eine Rücküberweisung des gespendeten Betrags erfolgt, bitten wir um folgende Angaben: Spendenzweck: Obelisk sowie der Name des Spenders beziehungsweise der Firma und die genaue Anschrift.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse@kassel.de
Telefon 0561 787 1231
Telefax 0561 787 87
Rathaus, 34112 Kassel
www.stadt-kassel.de


Pressesprecher: Claas Michaelis
Pressesprecherin für Kultur: Petra Bohnenkamp

15 Dezember 2017

Evaluation documenta 14

Die documenta gilt als die weltweit größte und bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Sie ist zu einem Seismograph der internationalen Kunstszene avanciert.Mehr

Die documenta gilt als die weltweit größte und bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Sie ist zu einem Seismograph der internationalen Kunstszene avanciert.

Vom 10. Juni bis 17. September 2017 fand in Kassel die 14. Ausgabe der documenta statt. In Athen war die Ausstellung vom 08. April bis zum 16. Juli 2017 zu sehen. Mehr als eine Million Besucher_innen sahen die Ausstellung in beiden Städten während der Laufzeit von 163 Tagen. Das macht die documenta 14 zur meistbesuchten Ausstellung zeitgenössischer Kunst aller Zeiten. Während der 100 Tage der documenta 14 in Kassel wurden 891.500 Besucher_innen begrüßt. In Athen wurden die Ausstellungsorte der documenta 14 über 339.000 Mal besucht, sodass die documenta 14 die bestbesuchte Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit mehreren Ausstellungsorten in der Geschichte Griechenlands ist.

Mit der documenta besitzt die Stadt Kassel und das Land Hessen, aber auch Deutschland eine prägnante, außerordentlich erfolgreiche Marke, die jeweils weltweit einen reflektierten und strittigen Diskurs über Aufgaben und Funktion zeitgenössischer Kunst, notwendiger Neuorientierungen und potentieller Perspektivwechsel anregt. Sie kommuniziert für Stadt und Land ein positives Image der Kreativität, Aufgeschlossenheit und Innovation, vermittelt Prestige und mediale Orientierung.

Die documenta hat eine weltweit einzigartige Stellung. Die internationale Resonanz auf die documenta 14 hat dies bestätigt und löste wichtige kultur- und städtetouristische Impulse aus. Der Anteil internationaler Besucher_Innen ist weiter gestiegen. 95 % der in dieser Evaluation Befragten kommen nur wegen der documenta nach Kassel und tragen zur Profilierung von Stadt und Land bei.

Die Universität Kassel / Hochschule Fulda hat auch zur documenta 14 unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd-Michael Hellstern und Prof. Dr. Joanna Ożga diese repräsentativen Ergebnisse in einer Evaluation zur documenta 14 zusammengestellt.

15 November 2017

Termin für documenta 15 steht fest

In seiner Sitzung am 15. November 2017 hat der Aufsichtsrat der documenta und Museum Fridericianum gGmbH beschlossen, dass die Ausstellung in Kassel vom 18. Juni bis 25. September 2022 stattfinden wird.Mehr

In seiner Sitzung am 15. November 2017 hat der Aufsichtsrat der documenta und Museum Fridericianum gGmbH beschlossen, dass die Ausstellung in Kassel vom 18. Juni bis 25. September 2022 stattfinden wird.

10 Juni 2017

Heute eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel

Marta Minujín, The Parthenon of Books, 2017,
 Stahl, Bücher, Kunststoffolie, Friedrichsplatz, Kassel, documenta 14, Foto: Roman März

Heute, am 10. Juni 2017, eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel. An mehr als 30 verschiedenen Orten, öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos und Universitätsstandorten werden mehr als 160 internationale Künstler_innen ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen. Die Ausstellungsorte sind täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Tickets für die Ausstellung können im Webshop der documenta sowie in den Shops vor Ort am Friedrichsplatz, an der documenta Halle, der Neuen Galerie und der Neuen Neuen Galerie (Neue Hauptpost) gekauft werden. Bitte beachten Sie die Ticketinformationen auf diese Seite.Mehr

Heute, am 10. Juni 2017, eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel. An mehr als 30 verschiedenen Orten, öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos und Universitätsstandorten werden mehr als 160 internationale Künstler_innen ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen. Die Ausstellungsorte sind täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Tickets für die Ausstellung können im Webshop der documenta sowie in den Shops vor Ort am Friedrichsplatz, an der documenta Halle, der Neuen Galerie und der Neuen Neuen Galerie (Neue Hauptpost) gekauft werden. Bitte beachten Sie die Ticketinformationen auf diese Seite.


Orientierung auf der documenta 14
Der Künstlerische Leiter Adam Szymczyk schlägt einen Parcours für den Besuch der documenta 14 in Kassel vor. Dieser beginnt am ehemaligen unterirdischen Bahnhof (KulturBahnhof) und erstreckt sich über die Nordstadt über den Friedrichsplatz in Richtung Süden bis zu der Torwache, dem unvollendeten Tor zur Stadt. Den Parcours sowie Informationen zu den Ausstellungsorten finden Sie hier. Die Info-Karte mit allen Ausstellungsorten der documenta 14 in Kassel können sie hier herunterladen. Die beiden Hauptpublikationen der documenta 14 sind das documenta 14: Daybook und Der documenta 14 Reader. Der documenta 14 Reader, eine kritische Anthologie, behandelt Fragen der Ökonomie, der Sprache und der Kolonialität von Macht, während das documenta 14: Daybook den an der documenta 14 beteiligten Künstler_innen gewidmet ist. Ergänzt wird das Daybook durch zwei Broschüren (Map Booklets), jeweils eines für Athen und Kassel, die überall dort erworben werden können, wo die Publikationen erhältlich sind. Die Broschüren können in den Schutzumschlag des Daybook eingelegt werden und vervollständigen damit das Buch. Sie liefern generelle Informationen zu den Ausstellungsorten und eine Liste der ausgestellten Werke. Weiteres Informationsmaterial über die documenta 14 sowie das tägliche Veranstaltungsprogramm erhalten Sie im Presse- und Informationszentrum am Friedrichsplatz 4 in 34117 Kassel und in der Mourouzi Straße 16 in 10674 Athen sowie im Public Paper, der zweiwöchentlichen Zeitung der documenta 14, die in allen Ausstellungsorten kostenfrei ausliegt. Das vollständige Veranstaltungsprogramm der documenta 14 finden Sie im Kalendar.

Bücherspenden für The Parthenon of Books
The Parthenon of Books ist ein Kunstwerk im Prozess, das auf der Beteiligung der Öffentlichkeit basiert. Tausende Bücher wurden bereits für die Installation nach Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis gespendet, die derzeit auf dem Kasseler Friedrichsplatz erbaut wird. Auch während der Ausstellung können vor Ort noch Bücher abgegeben werden, um den Parthenon mit einst oder gegenwärtig verbotenen Büchern aus der ganzen Welt zu gestalten. Wir laden Sie herzlich ein, zu Ihrem Besuch der Ausstellung ein Buch mitzubringen und so selbst ein Teil des Werks zu werden.

Besucher_innenumfrage
Während die documenta 14 in Kassel heute eröffnet wird, ist die Ausstellung seit dem 8. April in Athen zu sehen. In Athen zählt die documenta 14 bereits 244.000 Besuche an den verschiedenen Ausstellungsorten, den Werken im öffentlichen Raum und bei den zahlreichen Veranstaltungen und Performances rund um die Stadt. Die Besuche werden am Eingang von jedem Veranstaltungsort der documenta 14, Werken im öffentlichen Raum sowie Veranstaltungen gezählt. Die documenta 14 hat während der ersten neun Wochen Besucher_innenbefragungen durchgeführt: 43 Prozent der Ausstellungsbesucher_innen sind griechische Besucher_innen und kommen aus Athen, Thessaloniki, Patras, Volos und anderen Teilen Griechenlands; ein Viertel der Besucher_innen kommen aus Deutschland, die weiteren Besucher_innen kommen aus der ganzen Welt (mehr als 56 verschiedene Länder), um die Ausstellung an den verschiedenen Orten zu besichtigen, an Veranstaltungen teilzunehmen, Konzerte zu hören und die vielen Ebenen des Programms der documenta 14 in Athen zu erleben. Laut Umfrage ist es für viele der griechischen und internationalen Besucher_innen der erste Besuch einer documenta. Die Besucherumfrage wurde von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Universität Athen durchgeführt.

26 April 2017

Das Parlament der Körper
Kassel, 27.–29. April 2017
Wie fühlt man sich als Problem?

iQhiya, The Portrait, 2016, Performance, Foto: Stathis Mamalakis

Die Öffentlichen Programme der documenta 14 – das Parlament der Körper – sind entstanden aus den Erfahrungen des sogenannten „langen Sommers der Migration“ in Europa, der nicht nur ein Versagen der modernen repräsentativen demokratischen Institutionen sondern auch ein Versagen der Ethik der Gastfreundschaft offenbarte. Das Parlament lag in Trümmern. Das wahre Parlament jedoch kam auf der Straße zusammen – als Versammlung unrepräsentierter und undokumentierter Körper, die sich Sparmaßnahmen und der fremdenfeindlichen Politik widersetzten.Mehr

Die Öffentlichen Programme der documenta 14 – das Parlament der Körper – sind entstanden aus den Erfahrungen des sogenannten „langen Sommers der Migration“ in Europa, der nicht nur ein Versagen der modernen repräsentativen demokratischen Institutionen sondern auch ein Versagen der Ethik der Gastfreundschaft offenbarte. Das Parlament lag in Trümmern. Das wahre Parlament jedoch kam auf der Straße zusammen – als Versammlung unrepräsentierter und undokumentierter Körper, die sich Sparmaßnahmen und der fremdenfeindlichen Politik widersetzten.


Die Welt durchläuft einen Prozess der „Gegenreform“. Diese hat zum Ziel, die weiße männliche Vorherrschaft wiederherzustellen und demokratische Errungenschaften rückgängig zu machen, für die die Bewegungen von Arbeiter_innen, die antikolonialen, indigenen, ökologischen, feministischen, sexuellen und anti-psychiatrischen Bewegungen in den vergangenen zwei Jahrhunderten gekämpft haben. In diesem Kontext wird das Parlament der Körper zu einer Plattform des Aktivismus, der Allianzen und der Kooperation.

Nach acht Monaten mit Aktivitäten in Athen tagt das Parlament der Körper erstmals in Kassel und ruft zur Bildung einer antifaschistischen, transfeministischen und antirassistischen Koalition auf. Das Parlament der Körper richtet W. E. B. Du Bois’ Frage: „Wie fühlt man sich als Problem?“ als mögliche Interpellation an die „99 Prozent“ der Weltbevölkerung – unter Berücksichtigung des Prozesses, den der afrikanische Philosoph Achille Mbembé als das „Schwarzwerden der Welt“ beschrieben hat. Während das moderne koloniale und patriarchale Regime die „Arbeiter_in“, die „Hausfrau“, den „Schwarzen“, das „Indigene“ und den „Homosexuellen“ erfand, bringen heutige Regierungsmethoden neue Formen der Unterwerfung hervor: von kriminalisierten Muslim_innen bis zu Migrant_innen ohne Papiere, von prekär beschäftigten Arbeiter_innen bis zu Obdachlosen, von Menschen mit Behinderung und den Kranken als Konsument_innen der Industrie der Normalisierung zu sexualisierten Arbeiter_innen, zu Transsexuellen ohne Papiere.

Dieses performative Zusammenkommen etabliert keine Hierarchien zwischen sich radikal unterscheidendem Wissen, Sprachen und Praktiken, zwischen Aktivismus und Performance, zwischen Theorie und Poesie, zwischen Kunst und Politik: Kollektiv versuchen wir uns an der Herstellung eines öffentlichen Raums der Sichtbarkeit und der Artikulation. Hier versammeln sich Menschen, die für den heutigen hegemonialen Diskurs zum „Problem“ geworden sind. Wir haben keine gemeinsamen Identitäten, sondern wir sind mehr durch die verschiedenen Formen der Unterdrückung, Vertreibung und Enteignung miteinander verbunden, als durch unsere Hautfarben, Geschlechter, Gender oder Sexualitäten. Das Parlament der Körper besteht nicht aus Identitäten, sondern aus kritischen Prozessen der Ent-Identifikation.
(Paul B. Preciado)

PROGRAMM

Donnerstag, 27. April 2017

FRIDERICIANUM
15 Uhr Einführung von Adam Szymczyk und Paul B. Preciado
15:15 Uhr Boris Buden, Fascism: A Crime in Search of Perpetrators
16 Uhr iQhiya, Fresh off the Boat
16:45 Uhr Ulrich Schneider, Facing History and Ourselves: Preserving Memory – Acting Today – Change for the Future
17:30 Uhr Chto Delat, Here Me Burning
18 Uhr Evelyn Taocheng Wang, Idle Chatter 2nd – Holzwege

19 Uhr PAUSE

20 Uhr Dimitris Kousouris, Old and New Fascisms and Antifascisms
20:45 Uhr Lerato Shadi, Dinonyane tse Pedi
21:15 Uhr Die Apatride-Gesellschaft des politischen Anderen (Max Jorge Hinderer Cruz, Nelli Kambouri, Margarita
Tsomou), Integrated World Capitalism and the Ithagenia Condition: On Indigenous Knowledge in the European Crisis, Migration and Borders, the Coloniality of Contemporary Capitalism, and Self-Determined Otherness
22 Uhr Zoe Mavroudi, The Witch Hunts of Athens: An Experiment for a New Europe
22:45 Uhr Raúl de Nieves, La Mosca/The Fly

23:15 Uhr PAUSE

00:30 Uhr Adespotes Skiles, The Waltz of the Dirty Streets
1:30 Uhr LOTIC

(Ungeplante Interventionen von Mattin)

Freitag, 28. April 2017

FRIDERICIANUM

10–15 Uhr Georgia Sagri, Attempt. Come
15 Uhr Franco “Bifo” Berardi, Questions About the Double-Headed Monster That Is Destroying Life on the Planet, and How to Deal with It
15:45 Uhr Grada Kilomba, Illusions
16:15 Uhr Tatiana Roque, Back to the Closet! A Backlash Against Emerging Political Subjectivities
17 Uhr Zülfukar Çetin, Bodily Autonomy of Refuged Sex Workers and the Moralization of the Sex of the Other
17:45 Uhr María Galindo, Manifesto and How to Deal with the Feminist Insurrection

19 Uhr PAUSE
20–22:30 Uhr ALLIANCES BETWEEN MINOR INSTITUTIONS
Stavros Stavrides, Emergent Common Spaces: Reinventing the Politics of Sharing Anna Dević/WHW, From Partisan Exhibitions to Exhibitions of Partisanship
Gigi Argyropoulou, (Im)potential Resistances
Emanuele Braga, Beyond Work and Private Property, the Macao Experience as an Institution of the Commons
Maria Mitsopoulou und Mariza Avgeri, Clercking
Vasyl Cherepanyn, Thinking Under Attack: On the International Principles of Contemporary Antifascism
Olga Lafazani, Subverting the Borders Between Host and Hosted. The Everyday Life in City Plaza Project
Chto Delat (Dmitry Vilensky), To be a Dissident: Screening and Questioning

22:30 Uhr PAUSE

23:30 Uhr Vaginal Davis, No One Leaves Delila
00:15 Uhr Boris Baltschun and Serge Baghdassarians, Backing Track
00:45 Uhr The Boy

(Ungeplante Interventionen von Mattin)

Samstag, 29. April 2017

FRIDERICIANUM

12 Uhr Filmvorführung, Aris Chatzistefanou, Fascism Inc, 2015, Griechenland, 73 min.

Griechisch mit englischen und deutschen Untertiteln

16–18:30 Uhr ALLIANCES BETWEEN ANTIFASCIST MOVEMENTS FROM ATHENS AND KASSEL
Aris Chatzistefanou
Ayşe Güleç
Dimitris Kousouris
Thanassis Kampagiannis
Kassel postcolonial (Joshua Kwesi Aikins und Evelyn Wangui)
Forensic Architecture (Stefanos Lividis)
Magda Fyssa
Yannis Nifakos
Die Gesellschaft der Freunde von Halit und Initiative 6. April (Lilimor Kuht, Serdar Kazak, und Fritz Laszlo Weber)
Eleftheria Tompatzoglou
Natascha Sadr Haghighian
Niovi Zarampouka-Chatzimanou

19 Uhr PAUSE
20 Uhr Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, An Alignment of Contested Bodies and Spaces: On Alterity, Asynchrony, and Heterogeneity
20:45 Uhr Alfredo Jaar, It is Difficult
21:45 Uhr Cecilia Vicuña, Breaking the Heart of Creation
22:30 Uhr Schwabinggrad Ballett & Arrivati, Beyond Welcome

(Ungeplante Interventionen von Mattin)

26 April 2017

Universität Kassel besetzt documenta-Professur mit Nora Sternfeld

Prof. Dr. Nora Sternfeld. Foto: Daniel Shaked.

Prof. Dr. Nora Sternfeld wird neue documenta-Professorin an der Kunsthochschule Kassel, die Teil der Universität Kassel ist. Die Österreicherin hat derzeit eine Professur an der Aalto-Universität in Helsinki/Finnland inne. Damit hat die Universität Kassel rechtzeitig vor Beginn der documenta 14 in Kassel eine Personalie mit Ausstrahlung in die internationale Kunstwelt entschieden. Sternfeld wird sich unter anderem in den Aufbau eines geplanten documenta-Instituts einbringen.Mehr

Prof. Dr. Nora Sternfeld wird neue documenta-Professorin an der Kunsthochschule Kassel, die Teil der Universität Kassel ist. Die Österreicherin hat derzeit eine Professur an der Aalto-Universität in Helsinki/Finnland inne. Damit hat die Universität Kassel rechtzeitig vor Beginn der documenta 14 in Kassel eine Personalie mit Ausstrahlung in die internationale Kunstwelt entschieden. Sternfeld wird sich unter anderem in den Aufbau eines geplanten documenta-Instituts einbringen.


Prof. Dr. Nora Sternfeld. Foto: Daniel Shaked. Sternfeld (41) wurde 2012 in Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien promoviert. Noch im selben Jahr trat sie eine Professur für Curating and Mediating Art an der Aalto-Universität an. Zuvor hatte sie verschiedene Lehraufträge inne, darunter im Jahr 2009 auch an der Kunsthochschule Kassel. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Theorie und Praxis des Ausstellens, Kritische Museumsforschung, Kunstvermittlung und Bildungstheorie sowie kuratorische und künstlerische Forschung.

„Eines der wesentlichen Ziele meiner Forschungsarbeit sehe ich darin, Kassel als international relevanten Standort für Ausstellungstheorie und -praxis zu positionieren, auch in der Zeit zwischen den alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellungen“, kündigte Sternfeld an. Sie ist neben Forschung und Lehre eingebunden in die Konzeption eines documenta-Instituts, das auch das bestehende documenta-Archiv umfassen soll. Die Universität und die Kunsthochschule Kassel arbeiten hier eng mit der Stadt Kassel und der documenta GmbH zusammen. Die Kunsthochschule ist ein teilautonomer Bereich der Universität Kassel.

Formal tritt Sternfeld die Professur an der Kunsthochschule Kassel am 1. 1. 2018 an, da sie zunächst noch Projekte in Finnland zu Ende bringt. Sie übernimmt jedoch schon in diesem Sommersemester einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule und ist damit bereits während der documenta 14 und darüber hinaus in Kassel präsent. In einem öffentlichen Vortrag stellt sich Frau Prof. Sternfeld am Donnerstag, 18. Mai, vor: um 17 Uhr im Hörsaal der Kunsthochschule Kassel, Menzelstraße 13. Titel: „PARA-MUSEUM DER 100 TAGE. Die documenta zwischen Ereignis und Institution“.

„Ich freue mich, dass wir Frau Sternfeld für diese Professur gewinnen konnten, die für die nationale und internationale Wahrnehmbarkeit der Universität Kassel eine große Bedeutung hat“, sagte der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Reiner Finkeldey. „Das wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass es ein insgesamt sehr starkes Bewerberfeld gab. Ich bin sicher, dass Frau Sternfeld zur regionalen ebenso wie zur internationalen Vernetzung der Universität Kassel und der Kunsthochschule beitragen wird. Das stärkt die Wahrnehmbarkeit von Stadt, Universität und documenta gleichermaßen.“

Prof. Joel Baumann, Rektor der Kunsthochschule Kassel, über die neue Professur: „Die Kunsthochschule Kassel freut sich über die Einrichtung eines dauerhaften documenta-Instituts in Kassel. Die documenta hat ihren Ursprung in der Kunsthochschule und ist auf vielfältige Weise mit ihr verbunden. Viele unserer Lehrenden waren teilnehmende Künstlerinnen und Künstler der documenta. Seit ihren Anfängen beteiligen sich auch unsere Studierenden aktiv an Organisation, Kommunikation und Vermittlung der documenta. So sind wir als Bildungsinstitution mit der Ausstellung unweigerlich und fortwährend verzahnt. Diese Verbindung weiter auszubauen, die Kunst-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einzubeziehen und zugleich künstlerische Forschung und Recherche zu thematisieren, bestärkt diese profilbildende und einzigartige Kooperation und hebt Kassel als Kultur- und Bildungsstandort besonders hervor. Deshalb ist es unser Anliegen, die Verstetigung der documenta-Professur an der Kunsthochschule sicherzustellen.“

Die genaue Denomination der Professur lautet „Kunstwissenschaften/documenta“. Sie wird für fünf Jahre finanziert aus Mitteln des Innovations- und Strukturentwicklungsbudgets des Landes Hessen und kann in der Aufbauphase zudem auf Mittel der Stiftung Hübner und Kennedy GmbH zurückgreifen. Danach streben die Kunsthochschule und die Universität eine Entfristung an.

26 April 2017

Opening of documenta 14's press and information center in Kassel

The documenta 14 Press and Information Center opens its doors in Kassel tomorrow, Thursday, 27 April. We warmly invite you to come by and visit us at Friedrichsplatz 4 in the former building of Leder Meid between 12 and 4 pm.

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The documenta 14 Press and Information Center opens its doors in Kassel tomorrow, Thursday, 27 April. We warmly invite you to come by and visit us at Friedrichsplatz 4 in the former building of Leder Meid between 12 and 4 pm.

The documenta 14 Press and Information Center in Kassel is an information site and first point of contact for all visitors and members of the press. In the Press and Information Center we provide information materials on documenta 14, answer your questions and inform you about the program of events. Journalists can accredit themselves at the center and use the workplaces on-site during the exhibition.

On the occasion of the Press and Information Center’s opening we offer the possibility to purchase tickets for documenta 14. Select documenta 14 articles as well as the publications documenta 14: Daybook and The documenta 14 Reader are available as of tomorrow. Visitors who would like to donate books for The Parthenon of Books are very welcome to submit these at the Press and Information Center.

Address
Friedrichsplatz 4
34117 Kassel

Opening days and hours
April 27–June 4, 2017
Tuesday–Saturday, 10 am–2 pm
June 5–September 17, 2017
10 am–8 pm daily

21 April 2017

Einladung zum Vortrag »Wie die Fotografie zur documenta kam«

Aus dem documenta archiv #2

© 2012 documenta Archiv

Einladung zum bebilderten Vortrag von Klaus Honnef am 27. April 2017

Vor einem halben Jahrhundert galt die Berufung in das Leitungsteam einer documenta als besondere Auszeichnung, sozusagen als letzter Schritt vor der Aufnahme in den Olymp der Kunstgeschichte. Damals stellte man sich den Weg noch als eine Art dialektischen Fortschreitens vor. Mit der documenta 5, der ersten von zweien, an denen Klaus Honnef maßgeblich beteiligt war, sollte sich das ändern: Statt Karriereschub fortan Karriereaufschub oder gar Karriereknick, statt ästhetischer Gewissheiten, Fragen, Probleme, Widersprüche. Die Gründe sind vielfältig.Mehr

Einladung zum bebilderten Vortrag von Klaus Honnef am 27. April 2017

Vor einem halben Jahrhundert galt die Berufung in das Leitungsteam einer documenta als besondere Auszeichnung, sozusagen als letzter Schritt vor der Aufnahme in den Olymp der Kunstgeschichte. Damals stellte man sich den Weg noch als eine Art dialektischen Fortschreitens vor. Mit der documenta 5, der ersten von zweien, an denen Klaus Honnef maßgeblich beteiligt war, sollte sich das ändern: Statt Karriereschub fortan Karriereaufschub oder gar Karriereknick, statt ästhetischer Gewissheiten, Fragen, Probleme, Widersprüche. Die Gründe sind vielfältig.


Vor der Folie eines sich dramatisch verändernden Kunstbegriffs, von der documenta 5 beschleunigt und der documenta 6, der »Medien-documenta« neu definiert, wird der Vortrag aufgrund persönlicher Erinnerungen Gründe beleuchten und ein Licht auf die internen Diskussionen werfen.
Seit der documenta 6 werden Fotografie und Film in der Kunstwelt neben Malerei, Zeichnung und Skulptur als gleichrangige künstlerische Ausdrucksmittel angesehen. Sie trug maßgeblich dazu bei, dass sich die traditionelle Hierarchie der Kunstmedien auflöste.
Illustriert wird der Vortrag durch Bildmaterial aus dem documenta archiv.

Donnerstag, 27. April 2017, 19 Uhr
Hörsaal der Kunsthochschule Kassel Menzelstraße 13–15 34121 Kassel

Eintritt frei

21 April 2017

„Mythos documenta“ in Shanghai eröffnet am 28. April 2017

Die New Gallery of Art in Shanghai zeigt in der Ausstellung „The Myth of documenta – Arnold Bode and his Heirs“ den Erfinder der documenta als eine der großen Protagonisten der modernen und zeitgenössischen Kunst nach 1945 in Europa.
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Die New Gallery of Art in Shanghai zeigt in der Ausstellung „The Myth of documenta – Arnold Bode and his Heirs“ den Erfinder der documenta als eine der großen Protagonisten der modernen und zeitgenössischen Kunst nach 1945 in Europa.

In einer Kooperation zwischen dem CAFA Art Museum in Peking und dem Institut für Kulturund Medienmanagement der Freien Universität Berlin wird auf 400 Quadratmetern anhand von Originalkunstwerken und umfangreichen Materialien des documenta Archivs der documenta- Erfinder Arnold Bode in seinen zahlreichen Facetten als Künstler und Designer, Ausstellungsmacher, Stadtplaner und Visionär sowie als Erfinder und Organisator der documenta präsentiert.

Der Künstler Bode erfährt dabei eine besondere Würdigung, sein facettenreiches künstlerisches Oeuvre wird über Gemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen und Designentwürfe vorgestellt. Photographien, Handschriften und Filmaufzeichnungen veranschaulichen das kuratorische Konzept der ersten drei von Bode verantworteten documentas, die aus den Ruinen und dem Provisorium der Nachkriegszeit in Kassel entstanden war und als internationale Großausstellung die künstlerische Moderne nach Deutschland zurückgeholt hat. Das Ausstellungsdesign dieser „Reconstruction“ ist mit den Grundelementen der Bodeschen Inszenierung nachgestaltet.

Die über 60-jährige Erfolgsgeschichte der Weltausstellung zeitgenössischer Kunst wird in eigens für die Ausstellung komponierten Filmen die wesentlichen Entwicklungsetappen der documenta nachgezeichnet. Ein besonderer documenta-Parcours widmet sich den kunstvermittelnden Innovationen der Kasseler Weltausstellung, zeigt fotografisch Besuchertypologien und gibt mit den Originalkatalogen und Ausstellungspublikationen einen Überblick über das Grafikdesign der letzten 13 documentas.

29 März 2017

Das documenta archiv erhält ein neues Erscheinungsbild mit Webauftritt, Logo und individueller Typografie.

Logoentwicklung für das documenta archiv © L2M3 Kommunikationsdesign GmbH, Stuttgart

Für die Realisierung eines neuen, modernen Corporate Designs für das documenta archiv wurde in einem Wettbewerbsverfahren Ende vergangenen Jahres die Stuttgarter Designagentur L2M3 ausgewählt. Die neue, von Professor Sascha Lobe und seinem Team entwickelte visuelle Identität umfasst nicht nur das Logo und die Geschäftsausstattung des documenta archivs, sondern ebenso die grundlegende Neukonzeption und -gestaltung der Website www.documenta-archiv.de. Darüber hinaus erhielt das Archiv eine eigene Hausschrift.Mehr

Für die Realisierung eines neuen, modernen Corporate Designs für das documenta archiv wurde in einem Wettbewerbsverfahren Ende vergangenen Jahres die Stuttgarter Designagentur L2M3 ausgewählt. Die neue, von Professor Sascha Lobe und seinem Team entwickelte visuelle Identität umfasst nicht nur das Logo und die Geschäftsausstattung des documenta archivs, sondern ebenso die grundlegende Neukonzeption und -gestaltung der Website www.documenta-archiv.de. Darüber hinaus erhielt das Archiv eine eigene Hausschrift.

Für das Logo des documenta archivs entwickelte L2M3 im Alphabet der Hausschrift eine neue, zusätzliche Glyphe, die gleichzeitig als Kleinbuchstaben ›d‹ und ›a‹ gelesen werden kann. Die Verschmelzung der beiden Buchstaben zu einem eigenständigen Zeichen greift die visuelle Sprache der frühen documenta Ausstellungen auf, die sich u.a. durch geometrisch konstruierte Typografie auszeichnet. Dabei geht sie von der Reduktion auf geometrische Grundformen in Kombination mit der Anmutung von Schriften aus den 1950er und 1960er Jahren aus.

Das Wesen eines Archivs ist es, große Mengen von Bild- und Textquellen zu verwahren. Diese sind meist in Schachteln, Mappen oder Schubladen übereinander gelagert. Das Übereinanderschichten ist Hauptthema der Gestaltung, indem Flächen und Bilder als Stapel geschichtet werden. Daraus leitet sich eine Designlogik für die Printmedien und die Website ab.

Das documenta archiv freut sich, die Website www.documenta-archiv.de ab sofort freizuschalten und damit die Ideen des Archivs auf dem Weg zu einem Forschungsinstitut besser präsentieren zu können.

28 Februar 2017

Ausstellungen zur Geschichte der documenta in Peking und Shanghai

Ausstellungsplakat „Mythos documenta – Arnold Bode und seine Erben“

Am 1. März 2017 eröffnet in Peking die Ausstellung „Mythos documenta – Arnold Bode und seine Erben“ mit über 600 Exponaten auf 1.500 qm im CAFA Art Museum und wird dort bis 31.03.2017 zu sehen sein. Danach zeigt die New Gallery of Art in Shanghai bis Ende Juni eine Auswahl der Exponate in der Ausstellung „Arnold Bode und die documenta“. Hauptleihgeber ist das documenta Archiv und beide Ausstellungen wurden in Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin und dem Institute for Art Administration and Education der Central Academy of Fine Arts (CAFA) realisiert. Mehr Informationen unter: museum.cafa.com.cnMehr

Am 1. März 2017 eröffnet in Peking die Ausstellung „Mythos documenta – Arnold Bode und seine Erben“ mit über 600 Exponaten auf 1.500 qm im CAFA Art Museum und wird dort bis 31.03.2017 zu sehen sein. Danach zeigt die New Gallery of Art in Shanghai bis Ende Juni eine Auswahl der Exponate in der Ausstellung „Arnold Bode und die documenta“. Hauptleihgeber ist das documenta Archiv und beide Ausstellungen wurden in Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin und dem Institute for Art Administration and Education der Central Academy of Fine Arts (CAFA) realisiert. Mehr Informationen unter: museum.cafa.com.cn

22 Februar 2017

Kabinettausstellung würdigt Harry Kramer im Museum für Sepulkralkultur

Foto: Erich Fäse © documenta Archiv

Anlässlich des 20. Todestags von Harry Kramer (1925-1997) zeigt das Museum für Sepulkralkultur (Kassel) in einer Kabinettausstellung die Arbeiten des Schauspielers, Tänzers, Künstlers und Professors für Bildhauerei der Kunsthochschule Kassel. Die Ausstellung erstand in Kooperation mit dem documenta Archiv, das seit 2006 den Nachlass verwaltet, und ist noch bis zum 17. April 2017 zu sehen. Nicht nur eine Auswahl seiner Werke, sondern auch vier seiner mit dem Kameramann Wolfgang Ramsbott (1934-1991) produzierten, vielfach ausgezeichneten Experimentalfilme werden gezeigt. Mehr Informationen unter: www.sepulkralmuseum.deMehr

Anlässlich des 20. Todestags von Harry Kramer (1925-1997) zeigt das Museum für Sepulkralkultur (Kassel) in einer Kabinettausstellung die Arbeiten des Schauspielers, Tänzers, Künstlers und Professors für Bildhauerei der Kunsthochschule Kassel. Die Ausstellung erstand in Kooperation mit dem documenta Archiv, das seit 2006 den Nachlass verwaltet, und ist noch bis zum 17. April 2017 zu sehen. Nicht nur eine Auswahl seiner Werke, sondern auch vier seiner mit dem Kameramann Wolfgang Ramsbott (1934-1991) produzierten, vielfach ausgezeichneten Experimentalfilme werden gezeigt. Mehr Informationen unter: www.sepulkralmuseum.de

23 November 2016

Online-Akkreditierung für Presse und Fachpublikum

Journalist_innen und Fachbesucher_innen haben die Möglichkeit, sich online für die Pressekonferenzen und Previews der documenta 14 in Athen und Kassel zu akkreditieren. Wir bitten Sie, hierzu das Onlineformular auf der Website der documenta 14 auszufüllen.Mehr

Journalist_innen und Fachbesucher_innen haben die Möglichkeit, sich online für die Pressekonferenzen und Previews der documenta 14 in Athen und Kassel zu akkreditieren. Wir bitten Sie, hierzu das Onlineformular auf der Website der documenta 14 auszufüllen.

15 November 2016

Die dritte Ausgabe des documenta 14 Magazins South as a State of Mind #8 [documenta 14 #3] ist jetzt erhältlich.

South as a State Mind wurde 2012 von Marina Fokidis in Athen gegründet. Zwei Jahre lang, bis zur Eröffnung der documenta 14 im Jahr 2017, wird das Magazin in vier Sonderausgaben von der Chefredakteurin der Publikationen, Quinn Latimer, und dem Künstlerischen Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, herausgegeben. Schreiben und Publizieren sind integrale Bestandteile der documenta 14 und South ist ein Bote dieser literarischen Produktion. Das Magazin begleitet mit kritischem Diskurs, Kunst und Literatur die Arbeit an der Ausstellung der documenta 14 und trägt dazu bei, ihren Anliegen und Interessen einen Rahmen zu geben. Die veröffentlichten Essays, Allegorien, Gespräche, Gedichte und visuellen Projekte stammen von einigen der eindrücklichsten zeitgenössischen Schriftsteller/innen und Künstler/innen. Zusätzlich zu der von Mevis & van Deursen (Amsterdam) für die documenta 14 neugestalteten Druckausgabe von South as a State of Mind ist das Magazin auch als Online-Ausgabe in drei Sprachen erhältlich – Deutsch, Griechisch und Englisch. Diese Ausgaben finden Sie hier: documenta14.de/south.Mehr

South as a State Mind wurde 2012 von Marina Fokidis in Athen gegründet. Zwei Jahre lang, bis zur Eröffnung der documenta 14 im Jahr 2017, wird das Magazin in vier Sonderausgaben von der Chefredakteurin der Publikationen, Quinn Latimer, und dem Künstlerischen Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, herausgegeben. Schreiben und Publizieren sind integrale Bestandteile der documenta 14 und South ist ein Bote dieser literarischen Produktion. Das Magazin begleitet mit kritischem Diskurs, Kunst und Literatur die Arbeit an der Ausstellung der documenta 14 und trägt dazu bei, ihren Anliegen und Interessen einen Rahmen zu geben. Die veröffentlichten Essays, Allegorien, Gespräche, Gedichte und visuellen Projekte stammen von einigen der eindrücklichsten zeitgenössischen Schriftsteller/innen und Künstler/innen. Zusätzlich zu der von Mevis & van Deursen (Amsterdam) für die documenta 14 neugestalteten Druckausgabe von South as a State of Mind ist das Magazin auch als Online-Ausgabe in drei Sprachen erhältlich – Deutsch, Griechisch und Englisch. Diese Ausgaben finden Sie hier: documenta14.de/south.

2 November 2016

Stellenausschreibung für die documenta 14

documenta 14 Summer Intensive, Guillermo Galindo Resonanz Übung, Foto: Olga Holzschuh

Die documenta 14 sucht engagierte Personen, die Interesse haben, mit den Besucher_innen eine offene Diskussion über zeitgenössische Kunst zu führen.Mehr

Die documenta 14 sucht engagierte Personen, die Interesse haben, mit den Besucher_innen eine offene Diskussion über zeitgenössische Kunst zu führen.


Die Mitglieder des Chors verbinden die Besucher_innen mit der documenta 14. Ihre Aufgabe ist es, auf die Interessen und Bedürfnisse der Besucher_innen einzugehen sowie Dialoge, Diskussionen und Debatten anzustoßen, die sich in der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der documenta 14 sowie damit verbundenen soziopolitischen und geografischen Kontexten ergeben. Während der Chor traditionell eher im Theater verortet ist, wo er mit einer gemeinsamen Stimme spricht und agiert, sollen die Besucher_innen der documenta 14 gemeinsam mit den Mitgliedern des Chors einen neuen, vielstimmigen Zugang entwickeln. Bewerber_innen für den Chor sollten offen und freundlich sein, enthusiastisch sehen, zuhören und nachforschen können, gern diskutieren, sich mit anderen austauschen und Konzepte zeitgenössischer künstlerischer Praxis hinterfragen.


Profil

– Spaß an der aktiven Auseinandersetzung über aktuelle Fragen mit Besucher_innen aus kulturell und sozial diversen Umfeldern
– Erfahrungen im Bereich zeitgenössischer Kunst
– Sensibilität gegenüber verschiedenen Meinungen und die Fähigkeit, Gruppendiskussionen zu moderieren
– Bereitschaft, selbstständig künstlerische Inhalte der documenta 14 zu recherchieren
– Ein allgemeines Interesse an aktuellen und politischen Ereignissen
– Kreatives, kritisches und eigenständiges Denken mit der Fähigkeit, zielstrebig zu kommunizieren
– Teilnahme an regelmäßigen Treffen in Vorbereitung der documenta 14 in Kassel oder Athen
– Die Bewerber_innen sollten verantwortungsbewusst und selbstständig sein und über gutes Zeitmanagement verfügen
– Sehr gute Englischkenntnisse
– Gebärdensprache und weitere Fremdsprachen wünschenswert (z.B. Griechisch, Türkisch, Arabisch)
– Bereitschaft zu flexiblen Einsatzzeiten


Vertrag

Die Stelle als Mitglied des Chors wird im Rahmen eines Honorarvertrages auf Basis freier Mitarbeit vergütet.


Standorte und Vorbereitung

– Athen
– Kassel

Die Bewerbungsgespräche für Mitglieder des Chors, die während der documenta 14 in Kassel arbeiten möchten, finden in Gruppen vom 12.–16. Dezember 2016 in Kassel statt. Die Bewerbungsgespräche für Mitglieder des Chors, die während der documenta 14 in Athen arbeiten möchten, finden vom 19.–20. Dezember 2016 in Athen statt. Die Reise- und Übernachtungskosten während der Bewerbungsgespräche, der Schulungs- und Vorbereitungstage sowie im Zeitraum der documenta 14 in Kassel oder Athen (je nach Arbeitsort), müssen von den Bewerber_innen selbst übernommen werden.


Bewerbung

Bewerber_innen für den Chor werden gebeten, dieses Onlineformular auszufüllen und ein Motivationsschreiben beizufügen, in dem sie angeben, ob sie in Athen oder Kassel arbeiten möchten. Wir freuen uns, Ihre Bewerbung bis zum 5. Dezember 2016 entgegenzunehmen.


Über „eine Erfahrung“, das Vermittlungsprogramm der documenta 14

„Eine Erfahrung“ ist die offene Suche aller Besucher_innen der documenta 14, Kunst auf verschiedene Art und Weise zu hinterfragen, zu diskutieren und zu denken. Das Programm entwickelt gemeinsame Projekte mit Bildungseinrichtungen sowie künstlerischen und nachbarschaftlichen Initiativen, die mit Projekten von Künstler_innen der documenta 14 in Verbindung stehen. Wie im Arbeitstitel Von Athen lernen angedeutet wird, ist die documenta 14 eine ganzheitliche Annäherung an eine Ausstellung im Prozess ihrer Entstehung, an ihre Öffentlichen Programme und ihre Vermittlung. „Eine Erfahrung“ will ein breites und vielschichtiges Publikum erreichen, das offen über die soziale Rolle von Kunst und Künstler_innen in der heutigen Gesellschaft nachdenkt. „Was verändert sich?“ „Was treibt?“ „Was bleibt?“ lauten die drei Fragen, die die Atmosphäre für das Vermittlungsprogramm „eine Erfahrung“ der documenta 14 schaffen, in der das Verhältnis von Kunst, Bildung und der Ästhetik des menschlichen Zusammenlebens durch die kollektive Aktivierung des Körpers im Wechsel von Tag und Nacht untersucht wird. Was bedeutet es, zueinander zu finden? Wie und wo finden wir zueinander? Und was können wir bewegen, wenn wir zueinander finden? Die documenta 14 wird nicht wie ein Raumschiff in Athen landen, bevor sie nach Kassel weiterzieht. Es ist ein Projekt, das auf kollektive Aktion und individuelle Fähigkeiten angewiesen ist, die aus dem Kontext heraus entstehen. Während es wächst, wachsen auch Freundschaften. Daher entwickelt „eine Erfahrung“ einen von Künstler_innen geleiteten, prozessbasierten Ansatz: Durch Recherche, persönliche Begegnungen, durch Zuhören und Unterhalten, Spazieren, Lesen und Betrachten. Die Begegnung zwischen Kunst, Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit ist unser Ausgangspunkt, von dem aus wir uns auf eine Reise mit unbekanntem Ziel begeben und dabei von Gruppen und Individuen lernen, mit denen wir Synergien entwickeln. Das Programm „eine Erfahrung“ für Von Athen lernen positioniert sich als eine lebendige Währung, die zwischen den Macher_innen der documenta 14 und der Öffentlichkeit ausgetauscht werden kann und die nicht nur Wissen sammelt, sondern auch in Umlauf bringt. Die documenta 14 ist eine Erfahrung, die sich ausbreitet, indem sie Wissen versammelt und körperlich erlebbar macht.


„Eine Erfahrung“: Eine Vielzahl von Stimmen

Der Besuch der documenta 14 kann von einem Mitglied des Chors begleitet werden. Die Aufgabe des Chors ist es, auf die Interessen der Besucher_innen einzugehen, ihre Bedürfnisse zu hören und durch das Anschauen und Erfahren der Arbeiten der documenta 14 Dialoge, Diskussionen und Debatten anzustoßen. Historisch bestand der Chor in der griechischen Tragödie aus einer Gruppe von Laien und Bürger_innen, die zwischen dem Publikum und den Schauspielenden als Kommentierende, Gestaltwandler und Empath_innen operierten. Während der historische griechische Chor oft den Text des Stücks mit kollektiver Stimme aufsagte, laden die Mitglieder des Chors der documenta 14 die Besucher_innen der Ausstellung ein, eine aktive Rolle im gemeinsamen kritischen Denken über die künstlerischen Projekte einzunehmen, tiefergehende Fragen anzusprechen und dabei eine breite Perspektive im Bezug auf den jeweiligen Kontext der documenta 14 einzubeziehen. Auf diese Art und Weise werden die Besucher_innen zu Beitragenden der documenta 14 und verhandeln im gegebenen Zeitrahmen Seite an Seite mit den Chorist_innen die Routen, Reaktionen und künstlerischen Arbeiten. Das Ziel des Vermittlungsprogramms „eine Erfahrung“ ist es, eine Vielzahl an Stimmen zu kreieren, die außerhalb der Ausstellung, in weiteren Fragen, Mythologien, Dialogen, Geschichten, Debatten und Gerüchten weiterklingen.


Stellenausschreibung

Eine Bewerbung als Mitglied des Chors der documenta 14 ist bis zum 5. Dezember 2016 möglich. Die Städte Athen und Kassel teilen die Sehnsucht nach dem Erzählen und Wiedererzählen von Geschichten. Wir suchen Mitglieder für den Chor, die daran interessiert sind, offene Unterhaltungen zu führen, Ideen zu hinterfragen, und Gruppendiskussionen zu ermöglichen, indem sie ihre Erfahrung im Betrachten von und Nachdenken über zeitgenössische und historische künstlerische Praxis einsetzen. Mitglieder des Chors versuchen, einen diskursiven Raum für eigenständiges Denken zu schaffen, in dem während des Besuchs der documenta 14 Ideen ausgetauscht und Geschichten erzählt werden können. Die Mitglieder des Chors laden die Besucher_innen ein, mit ihnen zu experimentieren und zu diskutieren und schlagen Interventions- und Aktionsmöglichkeiten vor. Der Chor der documenta 14 besteht aus lokalen und internationalen Künstler_innen, Studierenden, Aktivist_innen, Historiker__innen, Ökonom__innen, Architekt_innen, kritisch Denkenden, Tänzer_innen, Politikwissenschaftler_innen, Kunstvermittler_innen Designer_innen, Nachbarschaftsinitiativen... Neugierige sind eingeladen, sich zu bewerben und Mitglieder des Chors zu werden.

19 Oktober 2016

Einladung zur Grundsteinlegung für The Parthenon of Books

Marta Minujín, El Partenón de libros (Der Parthenon der Bücher, 1983), Installation, Avenida 9 de Julio, Buenos Aires. Foto: Marta Minujín Archive

Grundsteinlegung am 22. Oktober 2016, 15:00 Uhr: Die Grundsteinlegung für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14 The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) findet am 22. Oktober 2016 um 15:00 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Kassel statt. Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit der Künstlerin Marta Minujín und dem Kurator Pierre Bal-Blanc diese symbolische Geste zu vollziehen und vor Ort Bücher für die Errichtung des Parthenons zu spenden. Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Webseite der documenta 14.Mehr

Grundsteinlegung am 22. Oktober 2016, 15:00 Uhr: Die Grundsteinlegung für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14 The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) findet am 22. Oktober 2016 um 15:00 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Kassel statt. Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit der Künstlerin Marta Minujín und dem Kurator Pierre Bal-Blanc diese symbolische Geste zu vollziehen und vor Ort Bücher für die Errichtung des Parthenons zu spenden. Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Webseite der documenta 14.

7 Oktober 2016

Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14

Marta Minujín, El Partenón de libros (Der Parthenon der Bücher, 1983), Installation, Avenida 9 de Julio, Buenos Aires. Foto: Marta Minujín Archive

Marta Minujín, die documenta 14 und die Frankfurter Buchmesse laden die Öffentlichkeit, Verlage und Autor/innen herzlich ein, Bücher für die künstlerische Arbeit The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) zu spenden und so selbst Teil des Kunstwerkes zu werden. Bis zu 100.000 einst oder gegenwärtig verbotene Bücher aus der ganzen Welt werden benötigt, um das Kunstwerk auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu errichten, dort, wo 1933 zahlreiche Bücher von den Nazis verbrannt wurden. Aus den gesammelten Büchern soll nach Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis – ästhetisches und politisches Ideal der ersten Demokratie – im Juni 2017 in Kassel The Parthenon of Books maßstabsgetreu installiert und so zu einem deutlichen Zeichen gegen Zensur, das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser/innen werden. Mehr über das Projekt und wie Sie Bücher spenden können, erfahren Sie auf der Webseite der documenta 14.Mehr

Marta Minujín, die documenta 14 und die Frankfurter Buchmesse laden die Öffentlichkeit, Verlage und Autor/innen herzlich ein, Bücher für die künstlerische Arbeit The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) zu spenden und so selbst Teil des Kunstwerkes zu werden. Bis zu 100.000 einst oder gegenwärtig verbotene Bücher aus der ganzen Welt werden benötigt, um das Kunstwerk auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu errichten, dort, wo 1933 zahlreiche Bücher von den Nazis verbrannt wurden. Aus den gesammelten Büchern soll nach Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis – ästhetisches und politisches Ideal der ersten Demokratie – im Juni 2017 in Kassel The Parthenon of Books maßstabsgetreu installiert und so zu einem deutlichen Zeichen gegen Zensur, das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser/innen werden. Mehr über das Projekt und wie Sie Bücher spenden können, erfahren Sie auf der Webseite der documenta 14.

6 Oktober 2016

Einladung zur Filmpremiere documenta 1955 – Der Film, der nie gedreht wurde mit anschließender Diskussion

Günther Becker: Raum 15 im EG des Fridericianums mit Werken von Hans Mettel, Mirko und Alexander Calder, documenta 1, 1955, Abzug vom Glasnegativ (Ausschnitt), © documenta Archiv/Günther Becker

"Aus dem documenta Archiv 1" zeigt Ihnen einen Einblick in die documenta 1, den Sie so nie zuvor wahrnehmen konnten. Bisher existierten keine Filmaufnahmen von dieser wegweisenden Ausstellung im Jahre 1955. Umso spektakulärer ist die nachträgliche Schaffung einer Filmdokumentation auf Basis von Originalfotografien aus dem documenta Archiv und dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. Die Realisierung gelang Visus-Vision UG mit einem innovativen, selbstentwickelten Softwarewerkzeug. Die eingesprochenen Texte erarbeitete der documenta Kenner Harald Kimpel. Im Anschluss an die Präsentation des Filmes findet eine Diskussion statt, zu der wir erfreulicherweise Heiner Georgsdorf, Dr. Harald Kimpel, E.R Nele sowie die Filmemacher Peter Schima und Bernd Scott begrüßen dürfen. Durch die Diskussion führt Dirk Schwarze, Vorsitzender des documenta forums.Mehr

"Aus dem documenta Archiv 1" zeigt Ihnen einen Einblick in die documenta 1, den Sie so nie zuvor wahrnehmen konnten. Bisher existierten keine Filmaufnahmen von dieser wegweisenden Ausstellung im Jahre 1955. Umso spektakulärer ist die nachträgliche Schaffung einer Filmdokumentation auf Basis von Originalfotografien aus dem documenta Archiv und dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. Die Realisierung gelang Visus-Vision UG mit einem innovativen, selbstentwickelten Softwarewerkzeug. Die eingesprochenen Texte erarbeitete der documenta Kenner Harald Kimpel. Im Anschluss an die Präsentation des Filmes findet eine Diskussion statt, zu der wir erfreulicherweise Heiner Georgsdorf, Dr. Harald Kimpel, E.R Nele sowie die Filmemacher Peter Schima und Bernd Scott begrüßen dürfen. Durch die Diskussion führt Dirk Schwarze, Vorsitzender des documenta forums.


Begrüßung: Dr. Birgit Jooss, Direktorin des documenta Archivs


Moderation der Diskussion: Dirk Schwarze, Vorsitzender des documenta forums


Diskussion: Heiner Georgsdorf, Herausgeber der Schriften von Arnold Bode,
Dr. Harald Kimpel, Kunsthistoriker, E. R. Nele, Tochter von Arnold Bode, Peter Schima und Bernd Scott, Visus-Film UG


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem documenta forum und Visus-Vision UG.


Sonntag, den 16.10.2016
11:00 Uhr
Gloria Kino
Friedrich-Ebert-Str. 3
34117 Kassel


Eintritt frei


documenta Archiv
Untere Karlsstraße 4
Tel: +49 561 70727-3100
Fax: +49 561 70727-3110
D - 34117 Kassel
archiv@documenta.de
www.documentaarchiv.de


Träger des documenta Archivs ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH mit den Gesellschaftern Stadt Kassel und Land Hessen.

26 September 2016

Diplom-Dokumentar/in bzw. Bachelor Bibliotheks- und Informationsmanagement für das documenta archiv gesucht

Das documenta archiv ist Teil der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Es ist eine Einrichtung zur Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst mit dem Schwerpunkt zur Geschichte der documenta Ausstellungen. Es wurde 1961 gegründet und beherbergt mit seinem Aktenarchiv, das Notizen, Korrespondenzen und Konzepte der vergangenen documenta Ausstellungen verwahrt, einer Spezialbibliothek, den umfangreichen Presse-, Foto- und audiovisuellen Mediensammlungen sowie ergänzenden Nachlässen wertvolle Dokumente für die Forschung zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Teil des documenta Archivs ist das Medienarchiv. Es umfasst rund 42.000 digitale Bilder, 40.000 Dias, Mittelformatdias, Negative und Schwarzweißfotos sowie 4.900 Audio-, Video- und Filmtitel, die die vergangenen documenta Ausstellungen von 1955 bis heute dokumentieren.Mehr

Das documenta archiv ist Teil der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Es ist eine Einrichtung zur Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst mit dem Schwerpunkt zur Geschichte der documenta Ausstellungen. Es wurde 1961 gegründet und beherbergt mit seinem Aktenarchiv, das Notizen, Korrespondenzen und Konzepte der vergangenen documenta Ausstellungen verwahrt, einer Spezialbibliothek, den umfangreichen Presse-, Foto- und audiovisuellen Mediensammlungen sowie ergänzenden Nachlässen wertvolle Dokumente für die Forschung zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Teil des documenta Archivs ist das Medienarchiv. Es umfasst rund 42.000 digitale Bilder, 40.000 Dias, Mittelformatdias, Negative und Schwarzweißfotos sowie 4.900 Audio-, Video- und Filmtitel, die die vergangenen documenta Ausstellungen von 1955 bis heute dokumentieren.


Aufgabenschwerpunkte:

• Fachliche Leitung des Medienarchivs

• Verzeichnung des Medienbestandes nach den üblichen Standards (ISAD(G), RDA, IPTC)

• Übernahme und Ordnung des digitalen Archivguts der documenta Ausstellungen (Die documenta 14 findet 2017 statt.)

• Kooperation mit öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten

• Fachliche und technische Betreuung der vorhandenen und künftigen Archiv- und Bilddatenbanken (derzeit DSpace, exlibris-DigiTool, Arcinsys, Access, Filemaker)

• Planung, Realisierung und Implementierung einer übergreifenden Datenbank sowie von möglichen Anwendungserweiterungen

• Erarbeitung und Umsetzung einer umfassenden Strategie zur Digitalisierung, zur Präsentation und Langzeitarchivierung der Daten des Archivs

• Begleitung von Drittmittelprojekten

• Technische Unterstützung im Bereich der Social Media und Web

• Schriftliche und mündliche Betreuung der Medienbenutzer/innen, Erteilen von Fachauskünften, Beratung und Unterstützung von Mitarbeiter/innen des Museums Fridericianum und des documenta-Teams, Verwaltung und Organisation der Ausleihe aus dem Bildbestand

• Gremien- und Vernetzungsarbeit innerhalb der Medien-Fachwelt, Verbünde und Kooperationen

• Kommunikation mit dem IT-Support des Archivs

• Anleitung von Praktikant/innen und studentischen Hilfskräften


Anforderungen:

• abgeschlossenes Studium im Dokumentarbereich (Diplom-Dokumentar/in oder B.A. Bibliotheks-/Informationswissenschaftler/in, Medieninformatiker/in) oder vergleichbare EDV-basierte Qualifikation

• Fundiertes Wissen bezüglich der Anforderungen moderner Medienarchive

• sehr gute IT-Kenntnisse

• sehr gute Kenntnisse der entsprechenden Regelwerke (ISAD(G), RDA, IPTC)

• Bereitschaft, sich in die bestehenden Datenbanken einzuarbeiten (DSpace, exlibris- DigiTool, Arcinsys, Access, Filemaker)

• Sicherer Umgang mit cms- und datenbankbasierten Internetanwendungen sowie PCStandardsoftware

• Gute Kenntnisse internationaler Entwicklungen und kooperativer Formen wissenschaftlicher Informationsversorgung

• Interesse an neuen Technologien und Bereitschaft zu Weiterbildungen

• Grundkenntnisse im Urheber- und Persönlichkeitsrecht

• Grundkenntnisse der Fotografie- und Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts

• sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

• analytisches Denken, systematische, ergebnisorientierte Arbeitsweise und Kreativität

• ausgeprägte Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke

• ausgeprägte Serviceorientierung


Wir bieten:

• eine Stelle in Vollzeit, unbefristet. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an TVÖD 11 (nach Qualifikation).

• einen Arbeitsplatz in Innenstadtlage Kassels, der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist

• eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten Team


Auskünfte erteilt Ihnen gerne Martin Groh: groh@documenta.de oder 0561 70727-3107.
Informationen unter: www.documenta.de und www.documentaarchiv.de.


Ihre Bewerbung mit aussagekräftigem Lebenslauf, Ausbildungs- und Arbeitszeugnissen richten Sie bitte an:


documenta und Museum Fridericianum gGmbH – documenta Archiv Friedrichsplatz 18
D-34117 Kassel


bewerbungen@documenta.de
Einsendung in digitaler Form sind möglich, bitte jedoch als ein zusammenhängendes PDF.


Bewerbungsschluss: 6.11.2016

5 September 2016

Neue Landingpage zu den documenta Außenkunstwerken

Auf der Website www.documenta-historie.de oder über die APP „IZI Travel“ können Besucher mit ihrem Smartphone oder Tablet aus drei verschiedenen Parcours zu den Kunstwerken ihre Lieblingsroute auswählen. Zur Wahl stehen die Rundgänge „Friedrichsplatz“, „Staatspark Karlsaue“ und „Stadtraum“. Der digitale documenta Guide leitet die Besucher in deutscher oder englischer Sprache zu den Kunstwerken. An den jeweiligen Haltepunkten werden die einzelnen Arbeiten beschrieben und mit Hintergrundinformationen zu den Künstlern ergänzt. Interessierte können sowohl einem Rundgang von Anfang bis Ende folgen, als auch flexibel an einem beliebigen Kunstwerk über einen QR-Code die jeweilige Tour beginnen.Mehr

Auf der Website www.documenta-historie.de oder über die APP „IZI Travel“ können Besucher mit ihrem Smartphone oder Tablet aus drei verschiedenen Parcours zu den Kunstwerken ihre Lieblingsroute auswählen. Zur Wahl stehen die Rundgänge „Friedrichsplatz“, „Staatspark Karlsaue“ und „Stadtraum“. Der digitale documenta Guide leitet die Besucher in deutscher oder englischer Sprache zu den Kunstwerken. An den jeweiligen Haltepunkten werden die einzelnen Arbeiten beschrieben und mit Hintergrundinformationen zu den Künstlern ergänzt. Interessierte können sowohl einem Rundgang von Anfang bis Ende folgen, als auch flexibel an einem beliebigen Kunstwerk über einen QR-Code die jeweilige Tour beginnen.

2 August 2016

Neue Publikation des Museums Fridericianum

Parrot Problems © Nico #5AB

Der Katalog zur Ausstellung "Parrot Problems" von Helen Marten im Fridericianum ist erschienen. Mit Parrot Problems liegt der Katalog zur ersten institutionellen Einzelausstellung der britischen Künstlerin in Deutschland vor. Mit Texten von Diedrich Diederichsen und Johanna Burton sowie einem Gespräch zwischen Helen Marten und Susanne Pfeffer.Mehr

Der Katalog zur Ausstellung "Parrot Problems" von Helen Marten im Fridericianum ist erschienen. Mit Parrot Problems liegt der Katalog zur ersten institutionellen Einzelausstellung der britischen Künstlerin in Deutschland vor. Mit Texten von Diedrich Diederichsen und Johanna Burton sowie einem Gespräch zwischen Helen Marten und Susanne Pfeffer.

3 Juli 2016

Arnold-Bode-Preis 2016 geht an Hiwa K

Hiwa K, 2015, Foto: Drama Rubo

Der Arnold-Bode-Preis der documenta-Stadt Kassel wird in diesem Jahr an den in Berlin lebenden Künstler Hiwa K verliehen. Hiwa K hat nach dem Schulabschluss im Irak seine Ausbildung gemeinsam mit anderen bildenden Künstlern, Intellektuellen, Musikern und Theaterkünstlern selbstorganisierten Studiengruppen in seinem Heimatland fortgesetzt. Seine Projekte präsentieren sich als fortgesetzte Kritik künstlerischer Ausbildung, der Professionalisierung der Kunst, der Inszenierung und der Sichtbarkeit sowie des Mythos vom individuellen Künstler. Hiwa K beteiligt sich 2017 an der documenta 14. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und die Preis-Verleihung findet 3. November 2016 im Kasseler Kunstverein statt.Mehr

Der Arnold-Bode-Preis der documenta-Stadt Kassel wird in diesem Jahr an den in Berlin lebenden Künstler Hiwa K verliehen. Hiwa K hat nach dem Schulabschluss im Irak seine Ausbildung gemeinsam mit anderen bildenden Künstlern, Intellektuellen, Musikern und Theaterkünstlern selbstorganisierten Studiengruppen in seinem Heimatland fortgesetzt. Seine Projekte präsentieren sich als fortgesetzte Kritik künstlerischer Ausbildung, der Professionalisierung der Kunst, der Inszenierung und der Sichtbarkeit sowie des Mythos vom individuellen Künstler. Hiwa K beteiligt sich 2017 an der documenta 14. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und die Preis-Verleihung findet 3. November 2016 im Kasseler Kunstverein statt.

15 Juni 2016

Birgit Jooss ist neue Direktorin des documenta archivs

Dr. Birgit Jooss (2016) documenta Archiv / Foto: Rosa Maria Rühling

Birgit Jooss ist die neue Direktorin des documenta archivs für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Kassel. Aufgaben der Archivdirektion sind neben der Weiterentwicklung des Sammlungsprofils die nationale und internationale Vernetzung des Archivs, die uneingeschränkte Zugänglichmachung und die Entwicklung einer Strategie für die Digitalisierung der Archivmaterialien sowie der weitere Ausbau des Archivs und der Bibliothek, die Beschaffung von Fördermitteln und die Begleitung des geplanten Neubaus/Umbaus des documenta Archivs/Instituts. „Mit Birgit Jooss haben wir eine international vernetzte und anerkannte Expertin gewinnen können, die das Archiv auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene weiterentwickeln wird. Das ist ein wichtiger Schritt für das Archiv als Grundlage des geplanten documenta Instituts und seine existenzielle Bedeutung für das kulturelle Erbe documenta und seine Zukunft“, sagte Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH.Mehr

Birgit Jooss ist die neue Direktorin des documenta archivs für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Kassel. Aufgaben der Archivdirektion sind neben der Weiterentwicklung des Sammlungsprofils die nationale und internationale Vernetzung des Archivs, die uneingeschränkte Zugänglichmachung und die Entwicklung einer Strategie für die Digitalisierung der Archivmaterialien sowie der weitere Ausbau des Archivs und der Bibliothek, die Beschaffung von Fördermitteln und die Begleitung des geplanten Neubaus/Umbaus des documenta Archivs/Instituts. „Mit Birgit Jooss haben wir eine international vernetzte und anerkannte Expertin gewinnen können, die das Archiv auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene weiterentwickeln wird. Das ist ein wichtiger Schritt für das Archiv als Grundlage des geplanten documenta Instituts und seine existenzielle Bedeutung für das kulturelle Erbe documenta und seine Zukunft“, sagte Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH.

14 Juni 2016

Die zweite Ausgabe des Magazins der documenta 14 South as a State of Mind #7 [documenta 14 #2] erscheint heute

South as a State of Mind #7 [documenta 14 #2], Cover, June 2016

In den zwei Jahren bis zur Eröffnung der Ausstellung der documenta 14 im Jahr 2017 publiziert das 2012 von Marina Fokidis in Athen gegründete Magazin South as a State of Mind vier Sonderausgaben, die von Quinn Latimer, Chefredakteurin der Publikationen der documenta 14, und Adam Szymczyk, dem Künstlerischen Leiter, herausgegeben werden. Schreiben und Publizieren sind integraler Bestandteil der documenta 14, und das Magazin steht für diesen Prozess. Als Ort der Recherche, der Kritik, der Kunst und der Literatur begleitet South as a State of Mind die Vorbereitung der Ausstellung und trägt mit Essays, Gesprächen, Gedichten, Literatur und visuellen Projekten einiger der bemerkenswertesten Autoren, Theoretiker und Künstler unserer Zeit dazu bei, ihre Anliegen und Ziele zu formulieren.Zusätzlich zur gedruckten Ausgabe von South as a State of Mind, sind die Texte der d14-South in drei Sprachen – Deutsch, Griechisch und Englisch – in der Onlineversion des Magazins verfügbar: www.documenta14.de/south.Mehr

In den zwei Jahren bis zur Eröffnung der Ausstellung der documenta 14 im Jahr 2017 publiziert das 2012 von Marina Fokidis in Athen gegründete Magazin South as a State of Mind vier Sonderausgaben, die von Quinn Latimer, Chefredakteurin der Publikationen der documenta 14, und Adam Szymczyk, dem Künstlerischen Leiter, herausgegeben werden. Schreiben und Publizieren sind integraler Bestandteil der documenta 14, und das Magazin steht für diesen Prozess. Als Ort der Recherche, der Kritik, der Kunst und der Literatur begleitet South as a State of Mind die Vorbereitung der Ausstellung und trägt mit Essays, Gesprächen, Gedichten, Literatur und visuellen Projekten einiger der bemerkenswertesten Autoren, Theoretiker und Künstler unserer Zeit dazu bei, ihre Anliegen und Ziele zu formulieren.Zusätzlich zur gedruckten Ausgabe von South as a State of Mind, sind die Texte der d14-South in drei Sprachen – Deutsch, Griechisch und Englisch – in der Onlineversion des Magazins verfügbar: www.documenta14.de/south.

13 Juni 2016

Bote der documenta 14

Ein Banner an der Brücke am Weinberg informiert die Besucher, dass die documenta in Kassel in weniger als einem Jahr beginnt. Eröffnet wird die documenta 14 am 10. Juni 2016 in Kassel und endet am 17. September 2017. In Athen startet die Ausstellung bereits am 8. April 2017 und läuft bis zum 16. Juli 2017.Mehr

Ein Banner an der Brücke am Weinberg informiert die Besucher, dass die documenta in Kassel in weniger als einem Jahr beginnt. Eröffnet wird die documenta 14 am 10. Juni 2016 in Kassel und endet am 17. September 2017. In Athen startet die Ausstellung bereits am 8. April 2017 und läuft bis zum 16. Juli 2017.

28 Mai 2016

Anicka Yi. "Jungle Stripe"

Anicka Yi, The Flavor Genome, still (2016) / Graphic design: Zak Group

Am 28.05.2016 um 17 Uhr eröffnet das Fridericianum die Ausstellung Jungle Stripe — die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlern Anicka Yi (geb. 1971). Mit ihren für die Ausstellung produzierten skulpturalen und filmischen Arbeiten schafft Yi ein komplexes Gefüge aus hybriden Formen. Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis zum 04. September 2016 im Erdgeschoss des Fridericianum zu sehen.Mehr

Am 28.05.2016 um 17 Uhr eröffnet das Fridericianum die Ausstellung Jungle Stripe — die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlern Anicka Yi (geb. 1971). Mit ihren für die Ausstellung produzierten skulpturalen und filmischen Arbeiten schafft Yi ein komplexes Gefüge aus hybriden Formen. Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis zum 04. September 2016 im Erdgeschoss des Fridericianum zu sehen.

14 April 2016

Kuratorenpreis für „Inhuman"

Oliver Laric The Hunter and His Dog (2014) / Foto: Achim Hatzius

Am 14.04.2016 wurde Susanne Pfeffer für ihre Ausstellung „Inhuman“ vom Art Magazin mit dem Kuratorenpreis für die beste Ausstellung des Jahres 2015 ausgezeichnet. „Inhuman" wurde aus 12 Ausstellungen, die 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfanden, ausgewählt.Mehr

Am 14.04.2016 wurde Susanne Pfeffer für ihre Ausstellung „Inhuman“ vom Art Magazin mit dem Kuratorenpreis für die beste Ausstellung des Jahres 2015 ausgezeichnet. „Inhuman" wurde aus 12 Ausstellungen, die 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfanden, ausgewählt.

11 März 2016

Ab April 2017 zweimal wöchentlich Linienflüge zwischen Kassel und Athen


Ab April 2017 werden von Aegean Airlines zweimal wöchentlich Linienflüge zwischen Kassel und Athen angeboten, um den Besuchern der documenta 14 die direkte Reise zwischen den Ausstellungsorten zu ermöglichen. Aegean Airlines ist damit offizieller Airline-Partner der documenta.Mehr

Ab April 2017 werden von Aegean Airlines zweimal wöchentlich Linienflüge zwischen Kassel und Athen angeboten, um den Besuchern der documenta 14 die direkte Reise zwischen den Ausstellungsorten zu ermöglichen. Aegean Airlines ist damit offizieller Airline-Partner der documenta.

26 Januar 2016

Images

Das Fridericianum eröffnet am 30.01.2016 um 17:00 Uhr seine nächste Ausstellung mit Cory Arcangel Trisha Donnelly, Wade Guyton, Pierre Huyghe, Mark Leckey, Michel Majerus, Philippe Parreno, Seth Price und Sturtevant. Die Gruppenausstellung mit dem Titel Images ist vom 31.01.16  – 01.05.16 zu sehen.Mehr

Das Fridericianum eröffnet am 30.01.2016 um 17:00 Uhr seine nächste Ausstellung mit Cory Arcangel Trisha Donnelly, Wade Guyton, Pierre Huyghe, Mark Leckey, Michel Majerus, Philippe Parreno, Seth Price und Sturtevant. Die Gruppenausstellung mit dem Titel Images ist vom 31.01.16  – 01.05.16 zu sehen.

7 Januar 2016

Direktorin / Direktor für das documenta archiv gesucht

Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n: Direktorin/Direktor für das documenta archivMehr

Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n: Direktorin/Direktor für das documenta archiv


Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH wird von der Stadt Kassel dem Land Hessen getragen und ist seit dem 01.01.2016 verantwortlich für das documenta archiv in Kassel. Das documenta archiv wurde 1961 von Arnold Bode gegründet und umfasst eine Bibliothek mit über 100.000 Bänden, rund 5.000 Film-, Video- und Audiobestände, 60.000 Fotos sowie 1,4 Mio. Archivalien zu den documenta Ausstellungen 1-13. Das documenta archiv soll Grundlage für das gemeinsam mit der Universität Kassel geplante außeruniversitäre documenta Institut sein. Es soll Kassel auch außerhalb der documenta Ausstellungszeit als bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst und Kunstforschung profilieren. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das documenta archiv auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene weiterentwickelt.


Aufgaben: Archivleitung mit Personal- und Budgetverantwortung; Festlegung des Sammlungsprofils, Steuerung der Erwerbungen und Entwicklung der Metadaten zur weiteren Archivierung der Dokumente; Baubegleitung für Neubau/ Umbach Archiv/ Bibliothek; Repräsentation des Archivs nach Außen und Öffentlichkeitsarbeit; Planung von Veranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen des Archivs; Einwerben von Drittmitteln und Ausbau von Forschungskooperationen

Anforderungen: Abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Studium, vorzugsweise der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert; Archivfachliche Ausbildung bzw. vergleichbare Erfahrung; Langjährige Berufserfahrung im Archivwesen; Leitungserfahrung in kulturellen Einrichtungen; Herausragende Kompetenz im Bereich Mitarbeiterführung sowie Planung, Organisation und Durchführung von Kulturprojekten; Ergebnisorientierte, praxisnahe Arbeitsweise, flexibles und vernetztes Denken sowie Moderation, Teamfähigkeit und Vermittlungskompetenz; Sehr gute Strategische Fähigkeiten, hohe Eigeninitiative und Verhandlungssicherheit; Sehr gute Englischkenntnisse und eine zweite Fremdsprache; Erfahrung im Umgang mit internationalen Projektpartnern


Bewerbungsfrist ist der 26.02.2016

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen schicken Sie bitte an: documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Personalabteilung, Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel

22 Dezember 2015

Der Deutsche Pavillion der 57. Biennale di Venezia

Foto: Uwe Zucchi/dpa/picture alliance

Am 21.12.2015 hat Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier Susanne Pfeffer, Direktorin des Fridericianum, dazu berufen den Deutschen Pavillion der 57. Biennale di Venezia zu kuratieren.Mehr

Am 21.12.2015 hat Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier Susanne Pfeffer, Direktorin des Fridericianum, dazu berufen den Deutschen Pavillion der 57. Biennale di Venezia zu kuratieren.

18 Dezember 2015

Neupositionierung des FlicFlac auf dem Friedrichsplatz

Walter de Maria, Der Vertikale Erdkilometer / Foto: Nils Klinger

Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH und die Circus FlicFlac GmbH haben sich auf eine Versetzung des Flic-Flac-Zeltes geeinigt, so dass Der Vertikale Erdkilometer von Walter de Maria auch während des FlicFlac Festivals frei zugänglich bleibt. Zur Eröffnung am 18.12.2015 wurde das Zirkuszelt um 6 Meter verschoben.Mehr

Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH und die Circus FlicFlac GmbH haben sich auf eine Versetzung des Flic-Flac-Zeltes geeinigt, so dass Der Vertikale Erdkilometer von Walter de Maria auch während des FlicFlac Festivals frei zugänglich bleibt. Zur Eröffnung am 18.12.2015 wurde das Zirkuszelt um 6 Meter verschoben.

27 November 2015

Vorträge, Lesungen und Gespräche zum Auftakt des Publikationsprogramms der documenta 14 mit South as a State of Mind #6 [documenta 14 #1]

Foto: Stathis Mamalakis

5.12.2015, 19:30 Uhr mit Andreas Angelidakis, Marina Fokidis, Ayse Güleç, Quinn Latimer, Adam Szymczyk und Margarita Tsomou im Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 10, 34127 Kassel.

6.12.2015, 19:00 Uhr mit Akinbode Akinbiyi, Marina Fokidis, Peter Friedl, Bouchra Khalili, Quinn Latimer, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Adam Szymczyk und Françoise Vergès im SAVVY Contemporary in Silent Green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin-Wedding. Musikalische Interventionen von: Ahmet Ögüt / Ali Demirel, Ange Da Costa, VSS Trio (Charles Sammons, Kelvin Sholar, Eric Vaughn) und DJ Judex.Mehr

5.12.2015, 19:30 Uhr mit Andreas Angelidakis, Marina Fokidis, Ayse Güleç, Quinn Latimer, Adam Szymczyk und Margarita Tsomou im Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 10, 34127 Kassel.

6.12.2015, 19:00 Uhr mit Akinbode Akinbiyi, Marina Fokidis, Peter Friedl, Bouchra Khalili, Quinn Latimer, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Adam Szymczyk und Françoise Vergès im SAVVY Contemporary in Silent Green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin-Wedding. Musikalische Interventionen von: Ahmet Ögüt / Ali Demirel, Ange Da Costa, VSS Trio (Charles Sammons, Kelvin Sholar, Eric Vaughn) und DJ Judex.

29 Oktober 2015

Die Daten der documenta 14 sind jetzt öffentlich:

Athen: 8. April–16. Juli 2017 / Kassel: 10. Juni–17. September 2017Mehr

Athen: 8. April–16. Juli 2017 / Kassel: 10. Juni–17. September 2017

31 Oktober 2015

Auftakt des Publikationsprogramms der documenta 14

Foto: Rosa Maria Rühling

Auftakt des Publikationsprogramms der documenta 14 mit South as a State of Mind #6 [documenta 14 #1]. Die erste Ausgabe ist jetzt als Printausgabe und online erhältlich. Das Magazin kann im deutschen und internationalen Buchhandel erworben werden, ebenso in den Bahnhofs- und Flughafenbuchandlungen von Presse und Buch. Sollten Sie genauere Informationen dazu benötigen, wo Sie das Magazin in Ihrer Nähe finden können, so wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb, Buchhandlung Walther König. Mehr Informationen: documenta 14.deMehr

Auftakt des Publikationsprogramms der documenta 14 mit South as a State of Mind #6 [documenta 14 #1]. Die erste Ausgabe ist jetzt als Printausgabe und online erhältlich. Das Magazin kann im deutschen und internationalen Buchhandel erworben werden, ebenso in den Bahnhofs- und Flughafenbuchandlungen von Presse und Buch. Sollten Sie genauere Informationen dazu benötigen, wo Sie das Magazin in Ihrer Nähe finden können, so wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb, Buchhandlung Walther König. Mehr Informationen: documenta 14.de

30 Juli 2015

Das Symposium documenta 1997 – 2017: erweiterte Denkkollektive /
expanding thought-collectives im Rückblick

Foto: Holger Jenss

Mit über 600 Besuchern ging das zweitägige Symposium, zu dem die documenta Gastprofessorin Dorothea von Hantelmann aus Anlass des 60. documenta Jubiläums geladen hatte, erfolgreich zu Ende. Erstmals sprachen die Künstlerischen LeiterInnen der documenta Ausstellungen 10-13 gemeinsam mit Gästen über ihre documenta Ausstellung. Der Künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, schloss das Symposium mit einem Auftritt des irakischen Künstlers Hiwa K ab.Mehr

Mit über 600 Besuchern ging das zweitägige Symposium, zu dem die documenta Gastprofessorin Dorothea von Hantelmann aus Anlass des 60. documenta Jubiläums geladen hatte, erfolgreich zu Ende. Erstmals sprachen die Künstlerischen LeiterInnen der documenta Ausstellungen 10-13 gemeinsam mit Gästen über ihre documenta Ausstellung. Der Künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, schloss das Symposium mit einem Auftritt des irakischen Künstlers Hiwa K ab.

30 Juli 2015

Hessischer Kulturpreis 2015

Foto: Nils Klinger

Am 17.07.2015 wurde den ehemaligen documenta LeiterInnen der Hessische Kulturpreis 2015 von Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht. Geehrt wurden:Mehr

Am 17.07.2015 wurde den ehemaligen documenta LeiterInnen der Hessische Kulturpreis 2015 von Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht. Geehrt wurden:

Arnold Bode (posthum) (d1-d4) Harald Szeemann (posthum) (d5) Manfred Schneckenburger (d6 und d8) Rudi Fuchs (d7) Jan Hoet (posthum) (d9) Catherine David (d10) Okwui Enwezor (d11) Roger M. Buergel (d12) Carolyn Christov-Bakargiev (d13)

30 Juli 2015

Marcel Broodthaers

Foto: Achim Hatzius

Aus Anlass des 60. documenta Jubiläums zeigt das Fridericianum vom 17.07.-11.10.2015 eine Überblicksschau zu Marcel Broodthaers (1924-1976). Der belgische Künstler war viermal auf der documenta vertreten und wird mit Werken aus allen Schaffensphasen vorgestellt.Mehr

Aus Anlass des 60. documenta Jubiläums zeigt das Fridericianum vom 17.07.-11.10.2015 eine Überblicksschau zu Marcel Broodthaers (1924-1976). Der belgische Künstler war viermal auf der documenta vertreten und wird mit Werken aus allen Schaffensphasen vorgestellt.

30 Juli 2015

Übergabe des documenta archivs

Foto: Harry Soremski © Stadt Kassel

Am 15.07.2015 wurde das documenta archiv, das 1961 von Arnold Bode gegründet und seither von der Stadt Kassel verwaltet wurde, in einem feierlichen Akt symbolisch an die documenta GmbH übergeben. Der offizielle Übergang erfolgt zum 01.01.2016. Ab diesem Zeitpunkt wird das documenta Archiv gemeinsam von der Stadt Kassel und dem Land Hessen getragen und der Jahresetat verdoppelt sich auf 1 Mio. Euro jährlich.Mehr

Am 15.07.2015 wurde das documenta archiv, das 1961 von Arnold Bode gegründet und seither von der Stadt Kassel verwaltet wurde, in einem feierlichen Akt symbolisch an die documenta GmbH übergeben. Der offizielle Übergang erfolgt zum 01.01.2016. Ab diesem Zeitpunkt wird das documenta Archiv gemeinsam von der Stadt Kassel und dem Land Hessen getragen und der Jahresetat verdoppelt sich auf 1 Mio. Euro jährlich.

Sehen Sie hier ein Video der Pressekonferenz sowie einige Stimmen zur Übergabe des documenta archivs.

20 Juli 2015

12.000 Besucher beim Geburtstagsfest der documenta

Die documenta feierte ihren 60. Geburtstag. Anlässlich dieses runden Jubiläums wurde unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bertram Hilgen in Kassel ein großes documenta Geburtstagsfest gefeiert. 29 Kasseler Kunst- und Kulturinstitutionen haben erstmals gemeinsam ein Programm gestaltet, das Aspekte der mannigfaltigen Geschichte der documenta seit 1955 aufgreift und wieder erfahrbar machte. Zu den über 50 Programmpunkten zählten zahlreiche Ausstellungen, Filmvorführungen, Performances, Gespräche, Lesungen und Führungen.Mehr

Die documenta feierte ihren 60. Geburtstag. Anlässlich dieses runden Jubiläums wurde unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bertram Hilgen in Kassel ein großes documenta Geburtstagsfest gefeiert. 29 Kasseler Kunst- und Kulturinstitutionen haben erstmals gemeinsam ein Programm gestaltet, das Aspekte der mannigfaltigen Geschichte der documenta seit 1955 aufgreift und wieder erfahrbar machte. Zu den über 50 Programmpunkten zählten zahlreiche Ausstellungen, Filmvorführungen, Performances, Gespräche, Lesungen und Führungen.

Die documenta hat in den vergangenen 60 Jahren auf vielfältigste Arten und Weisen ihre Spuren im Kasseler Stadtraum hinterlassen – geführte Rundgänge zu den in Kassel verbliebenen Außenkunstwerken vergangener documenta Ausstellungen machen diese komplexen historischen Bedeutungen erlebbar und liefern sowohl Kontexte als auch Zugänge. Vielerorts haben Zeitzeugen ihre Erinnerungen an vergangene documenta Ausstellungen mit den Besuchern geteilt:

Das documenta Forum lud E.R. Nele, die Tochter des documenta Gründers Arnold Bode, den Kunsthistoriker Prof. Adrian von Buttlar und Pitt Moog, der seinerzeit bei Bode Meisterschüler war, zu einem Gespräch über die erste documenta 1955 ein. Während in der Neuen Galerie, dem Naturkundemuseum und dem Kulturbahnhof die von der Stadt Kassel gekauften Arbeiten vergangener documenta Ausstellungen im Fokus standen, präsentierte das documenta Archiv sein Zeitzeugenprojekt „Meine documenta“ und bot Führungen an. In vielen Kasseler Projekträumen und Kulturinstitutionen beteiligten sich ehemalige Teilnehmer der documenta am Programm, darunter Ugo Dossi, Horst Hoheisel, Jürgen Klauke und Timm Ulrichs. Und schließlich lud das Orchester des Staatstheaters Kassel zu einem großen Swing-Konzert unter freiem Sommerhimmel ein – und ließ mit Stücken der 50er- und 60er-Jahre die Gründerjahre der documenta aufleben – 12.000 Besucher kamen hierzu auf den Friedrichsplatz. Im Anschluss an das Konzert zeigte das Open-Air-Kino mit „Let’s Get Lost“ einen der Lieblingsfilme des Künstlerischen Leiters der documenta 14, Adam Szymczyk. Der Film von Bruce Weber aus dem Jahr 1988 handelt von Vergänglichkeit und Erinnerung – und war „eine Einladung, sich gemeinsam zu verlieren, allein“ (Adam Szymczyk).

Mit freundlicher Unterstützung von: Boxan, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, HNA, Kasseler Sparkasse, Kassel Marketing GmbH, Staatstheater Kassel, Stadt Kassel, Städtische Werke AG; Medienpartnerschaft: HNA

19 Juli 2015

60 Jahre documenta –
Ein Geburtstagsfest in Kassel

Am 15. Juli 1955 wurde die von Arnold Bode gegründete documenta zum ersten Mal in Kassel eröffnet. Insgesamt 13 Ausgaben der documenta haben seitdem stattgefunden. Die documenta 14 befindet sich in Vorbereitung und wird 2017 in Athen und Kassel eröffnet. Der sechzigste Geburtstag der documenta, die heute als die weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt, wird mit einem umfangreichen Programm in Kassel gefeiert.Mehr

Am 15. Juli 1955 wurde die von Arnold Bode gegründete documenta zum ersten Mal in Kassel eröffnet. Insgesamt 13 Ausgaben der documenta haben seitdem stattgefunden. Die documenta 14 befindet sich in Vorbereitung und wird 2017 in Athen und Kassel eröffnet. Der sechzigste Geburtstag der documenta, die heute als die weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt, wird mit einem umfangreichen Programm in Kassel gefeiert.

17 Juli 2015

Symposium documenta 1997 – 2017:
erweiterte Denkkollektive /
expanding thought-collectives
17. und 18. Juli, documenta Halle

mit: Carmen Amor, Karen Barad, Beatrice von Bismarck, Kristina Buch, Roger M. Buergel, Carolyn Christov-Bakargiev, Catherine David, Okwui Enwezor, Peter Galison, David Joselit, Hiwa K, Lu Jie, Michael Lüthy, Sarat Maharaj, Oliver Marchart, Laura Zheng Ning, Ruth Noack, Nikos Papastergiadis, Griselda Pollock, Tino Sehgal, Raqs Media Collective / Shuddhabrata Sengupta, Adam Szymczyk, Wang Jianwei. Weitere Informationen: www.documenta60.deMehr

mit: Carmen Amor, Karen Barad, Beatrice von Bismarck, Kristina Buch, Roger M. Buergel, Carolyn Christov-Bakargiev, Catherine David, Okwui Enwezor, Peter Galison, David Joselit, Hiwa K, Lu Jie, Michael Lüthy, Sarat Maharaj, Oliver Marchart, Laura Zheng Ning, Ruth Noack, Nikos Papastergiadis, Griselda Pollock, Tino Sehgal, Raqs Media Collective / Shuddhabrata Sengupta, Adam Szymczyk, Wang Jianwei. Weitere Informationen: www.documenta60.de

25 Juni 2015

Adam Szymczyk –
„Ich traue der Wahl zwischen Ja und
Nein nicht“

Vor dem Referendum in Griechenland spricht Adam Szymczyk, Künstlerischer Leiter der documenta 14, mit Margarita Tsomou in Athen. Das Gespräch wurde am 3. Juli 2015 auf ZEIT ONLINE veröffentlicht.
Photo: Tadeusz RolkeMehr

Vor dem Referendum in Griechenland spricht Adam Szymczyk, Künstlerischer Leiter der documenta 14, mit Margarita Tsomou in Athen. Das Gespräch wurde am 3. Juli 2015 auf ZEIT ONLINE veröffentlicht.
Photo: Tadeusz Rolke

4 Juli 2015

Webseite der documenta 14 ist
jetzt online

Die neue Website der documenta 14 ist seit dem 4. Juli 2015 online. Die Seite wurde von Laurenz Brunner und Julia Born gestaltet, Programmierung von Julia Novitch: www.documenta14.deMehr

Die neue Website der documenta 14 ist seit dem 4. Juli 2015 online. Die Seite wurde von Laurenz Brunner und Julia Born gestaltet, Programmierung von Julia Novitch: www.documenta14.de

30 Mai 2015

Annette Kulenkampff im Gespräch

Wir freuen uns, Sie heute Abend, 18.00 Uhr, zu einer Diskussion des KulturNetz Kassel im Fridericianum einzuladen. Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Horst Seidenfaden, Chefredakteur der HNA, sprechen über den 60. Geburtstag der documenta, der im Juli diesen Jahres stattfindet.Mehr

Wir freuen uns, Sie heute Abend, 18.00 Uhr, zu einer Diskussion des KulturNetz Kassel im Fridericianum einzuladen. Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Horst Seidenfaden, Chefredakteur der HNA, sprechen über den 60. Geburtstag der documenta, der im Juli diesen Jahres stattfindet.